Rauschgift: Brettener Polizei durchsucht mehrere Wohnungen

In Bretten gab es umfangreiche Wohnungsdurchsuchungen wegen Rauschgiftdelikten.
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  • Foto: Pixabay, BlaulichtreportDE
  • hochgeladen von Christian Schweizer

Die Brettener Polizei hat mehrere Wohnungen durchsucht  und eine größere Menge Rauschgift beschlagnahmt. Polizeichef Bernhard Brenner spricht von "größtem Fund in Bretten seit langer Zeit".

Bretten (kn) Bei einer Großrazzia wegen des Verdachts auf Verstöße gegen das Betäubungsmittelgesetz wurden im Brettener Stadtgebiet am vergangenen Freitagabend, 13. Oktober, gleichzeitig mehrere Wohnungen durchsucht. Dabei wurden zahlreiche Beweismittel beschlagnahmt. Die betroffenen Wohnungen befinden sich im Stadtgebiet von Bretten in der Gartenstraße, Hauptstraße und in der Kleiststraße. Zudem wurde noch ein Gartengrundstück im Gartenhausgebiet "Feller" durchsucht.

Rauschgift mit Schwarzmarktwert von 30.000 Euro

Die Beamten des Polizeireviers Bretten wurden dabei durch Einsatzkräfte des Polizeipräsidiums Einsatz und von Beamten mit Rauschgiftspürhunden unterstützt. Bei den Durchsuchungen beschlagnahmte die Polizei insgesamt etwa zwei Kilogramm Rauschgift, im speziellen Marihuana und Amphetamine mit einem geschätzten Schwarzmarktwert von etwa 30.000 Euro sowie genehmigungspflichtige Schreckschusswaffen. Mehrere tatverdächtige Männer und eine Frau müssen sich wegen schwerer Straftaten gegen das Betäubungsmittelgesetz und wegen Verstößen gegen das Waffengesetz verantworten.

Größter Drogenfund in Bretten seit langer Zeit

Der Leiter des Polizeireviers Bretten, Bernhard Brenner, bezeichnete den Zugriff gegenüber der Brettener Woche als "großen Erfolg und Ergebnis einer filigranen Ermittlungsarbeit". So einen großen Drogenfund habe es in der Melanchthonstadt schon lange nicht mehr gegeben, so Brenner. Und weiter: "Wir wollten der Drogenszene in Bretten damit zeigen, dass wir ihnen auf den Füßen stehen", betont Brenner. Die Drogen dürften nach Einschätzung des Revierleiters auch direkt für den Brettener Markt bestimmt gewesen sein. Einen direkten Zusammenhang mit der Durchsuchung einer Brettener Shisha-Bar in der Pforzheimer Straße (wir berichteten) gebe es im Übrigen nicht, so Brenner.

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