Südwesten wappnet sich gegen Sturmtief "Friederike"

Der Deutsche Wetterdienst (DWD) warnt derzeit in ganz Baden-Württemberg vor "markantem Wetter" und schweren Sturmböen.
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Der Deutsche Wetterdienst (DWD) warnt derzeit in ganz Baden-Württemberg vor "markantem Wetter" und schweren Sturmböen.

Stuttgart (dpa/lsw) - Der Deutsche Wetterdienst (DWD) warnt derzeit in ganz Baden-Württemberg vor "markantem Wetter" und schweren Sturmböen. Für den Schwarzwald und die Region nördlich von Freudenstadt gaben die Meteorologen am Donnerstag sogar Warnungen vor Unwettern mit Orkanböen aus. Vielerorts wurden vorsorglich Maßnahmen getroffen: So wurde etwa im Hochschwarzwald der Zugverkehr zwischen Titisee und Seebrugg eingestellt. Die Strecke der Drei-Seen-Bahn sei den ganzen Donnerstag über gesperrt, teilte die Bahn mit. Am Bodensee sollten nach Angaben der Bodensee-Schiffsbetriebe die Katamarane zwischen Konstanz und Friedrichshafen den ganzen Tag nicht fahren. Und in Baden-Baden wurde wegen des Sturms eine Straße gesperrt, weil Bäume umzustürzen drohten.

Schnee und Eis verursachten bereits  zahlreiche Unfälle

Schnee und Eis verursachten zudem bereits seit Mittwoch zahlreiche Unfälle. In Heidenheim rutschte kurz vor Mitternacht eine 34-Jährige mit ihrem Auto gegen eine Schutzplanke und prallte dann gegen ein anderes Fahrzeug, dessen Fahrerin schwer verletzt wurde. In Dürmentingen (Kreis Biberach) kam am Mittwochabend ein Schneepflug von der Straße ab und kippte um - der 45 Jahre alte Fahrer blieb unverletzt. In Uttenweiler (ebenfalls Kreis Biberach) kam am Mittwochmittag ein Bus mit Schulkindern von der Straße ab und rutschte in einen Graben. Die Kinder und ihre Betreuer blieben unverletzt. Zwei Kräne holten den Bus aus dem Graben.

Das Sturmtief "Friederike" hatte sich am Donnerstag auch in anderen Teilen Deutschlands mit heftigen Böen und viel Regen angekündigt. Im bevölkerungsreichsten Bundesland Nordrhein-Westfalen wurde bis auf weiteres der Zugverkehr eingestellt. Betroffen seien sämtliche Verbindungen für den Regional- und auch für den Fernverkehr, teilte die Deutsche Bahn mit. Es sei unklar, wann die Strecken wieder freigegeben werden könnten.

Autor:

Christian Schweizer aus Bretten

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