Tanzdemo gegen «Privilegien der Kirchen» 

In Stuttgart hat ein Bündnis gegen das sogenannte Tanzverbot am Karfreitag demonstriert.
  • In Stuttgart hat ein Bündnis gegen das sogenannte Tanzverbot am Karfreitag demonstriert.
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In Stuttgart hat ein Bündnis gegen das sogenannte Tanzverbot am Karfreitag demonstriert. Die Teilnehmer kamen auf dem Karlsplatz in Stuttgart zu einer Tanzdemo zusammen, wo DJs Musik auflegten.

Stuttgart (dpa/lsw)  In Stuttgart hat ein Bündnis gegen das sogenannte Tanzverbot am Karfreitag demonstriert. Die Teilnehmer kamen auf dem Karlsplatz in Stuttgart zu einer Tanzdemo zusammen, wo DJs Musik auflegten. «Wir wollen den Protest laut und öffentlich machen, um auf Missstände hinzuweisen», sagte der stellvertretende Vorsitzende der Stuttgarter Piratenpartei, Michael Knödler. Die Demo richte sich vor allem gegen Privilegien der Kirchen, etwa beim Arbeitsrecht oder mit Blick auf deren Finanzierung.

Freie Religionsausübung 

«Jeder soll seine Religion frei ausüben können, aber wer abends im Club feiern will, sollte auch nicht durch den Glauben anderer eingeschränkt sein», sagte Knödler. Der Spitzenkandidat der Piratenpartei zur Europawahl, Patrick Breyer erklärte: «In einem offenen und vielfältigen Europa ist kein Platz für staatliche Verbote, mit denen die Einhaltung kirchlicher Moralvorstellungen allgemein erzwungen werden soll.»

Rücksicht auf Orgelkonzert

Neben der Piratenpartei hatten auch die Partei der Humanisten, die Jugendorganisation der SPD Stuttgart und die Giordano-Bruno-Stiftung zur Teilnahme aufgerufen. Aus Rücksicht auf ein Orgelkonzert in der Stiftskirche endete die Demo mit einem Protestmarsch Richtung Hauptbahnhof.

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