Café & Pâtisserie Hesselbacher und Restaurant Maxime de Guy Graessel eröffnet

Gratulation zur Neueröffnung: Nachbarsfamilie Jost überreichte Guy Graessel (links) zur Feier des Tages eine rot blühende Dipladenien-Pyramide. Foto: ch
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  • Gratulation zur Neueröffnung: Nachbarsfamilie Jost überreichte Guy Graessel (links) zur Feier des Tages eine rot blühende Dipladenien-Pyramide. Foto: ch
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Es war wie ein kleines Straßenfest: Beim Tag der offenen Tür anlässlich der Neueröffnung des Café & Pâtisserie Hesselbacher und Restaurant Maxime de Guy Graessel saßen und standen die Gäste am Sonntagmittag in geselligen Gruppen nicht nur im Haus, sondern auch dahinter und davor, zeitweise sogar mitten in der Fußgängerzone.

BRETTEN (ch) Es war wie ein kleines Straßenfest: Beim Tag der offenen Tür anlässlich der Neueröffnung des Café & Pâtisserie Hesselbacher und Restaurant Maxime de Guy Graessel saßen und standen die Gäste am Sonntagmittag in geselligen Gruppen nicht nur im Haus, sondern auch dahinter und davor, zeitweise sogar mitten in der Fußgängerzone. Es herrschte eine gelöste Stimmung. Unter den Besuchern waren viele bekannte Gesichter. Gastgeber Guy Graessel revanchierte sich für die zahlreichen Gratulationen und guten Wünsche mit exquisiten Willkommensgrüßen aus Küche und Backstube.

Prominente Gäste und blitzende Oldtimer

Zu den prominenten Gästen, die sich im Lauf des Mittags und frühen Nachmittags einstellten, gehörten neben anderen der ehemalige Karlsruher SWR-Studioleiter Gerhard Meier-Röhn und der Landtagsabgeordnete Joachim Kößler. Aber auch Nachbarn und Kollegen reihten sich in die Schar der Gratulanten ein. Lothar und Agnes Müller aus Neibsheim waren extra mit dem eigenen Oldtimer vorgefahren, einem blitzblanken Opel-Cabrio aus fernen automobilen Tagen, um Hausherrin Birgit Graessel mit einem romantischen Blumengruß in Form eines gelben Rosenbuschs zu erfreuen. Der Maestro selbst zeigte sich tief bewegt von den vielen Glückwünschen. „Ich hab´ mir mal den Peter-und-Paul-Sekt geschnappt“, zwinkerte nebenan CDU-Stadtrat und Brettener Bütt-Präsident Bernd Neuschl mit Blick auf sein Glas Bier, um sogleich das neue Graessel-Domizil für seine „sehr familiäre“ Atmosphäre einschließlich „Elsässer Charme und Noblesse“ zu loben. Natürlich wurden auch Champagner und andere edle Tropfen kredenzt.

Lob von den Gästen

Als „Neuerung für Bretten mit einem gewissen Pfiff“ bezeichnete Siegfried Hurst aus Pfinztal die Neueröffnung, von der seine Begleiterin aus Helmsheim erwartet, dass sie Bretten zusätzlich beleben wird. Die beiden zählen sich genauso zu den Graessel´schen Stammgästen wie Max-Planck-Realschul-Leiter Martin Knecht und seine Frau Barbara Meininger-Knecht. Das Ehepaar fühlt sich vor allem von der Freundlichkeit, dem Humor und dem Interesse des Küchenchefs an seinen Gästen angezogen. Die Inneneinrichtung erinnere ihn an das Vorgängerlokal, sei dabei aber sehr ausgewogen, befand Knecht, während sich seine Frau für schönes Wetter schon einmal den Restaurantgarten vorgemerkt hat.

Bestnoten von Firmenchefs

Eine Vorliebe für den Garten bekannte auch Friedbert Stiefel, seines Zeichens Inhaber der Bäckerei Stiefel, Lieferant und, wie er hervorhob, persönlicher Freund Graessels, für den er sich besonders freue. Stiefels am Kücheneingang sozusagen zwischen Tür und Angel abgegebene Bewertung lautete: „Die Räumlichkeiten sind wunderschön geworden, das hat Bretten noch gefehlt.“ In der Küche konnte man auch Bernd Seeburger, den Gründer der gleichnamigen IT-Firma, und seine Frau Elke antreffen, die sich später entspannt bei Nudeln mit Pfifferlingen und Spargelsalat auf den bequemen Sitzmöbeln draußen niederließen. „Vollkommen gelungen“, so ihr knappes Urteil.

Einblicke in Küche und Backstube

Dass fast alle Eröffnungsgäste früher oder später den Weg in die Küche fanden, hatte einen einfachen Grund: Sie alle wurden dorthin geschickt. Das Motto „Tag der offenen Tür“ war nämlich wörtlich gemeint. Die Gäste sollten sich nicht nur in den üblicherweise der Öffentlichkeit zugänglichen Bereichen umsehen, sondern auch in Küche und Backstube. Dort konnten sie dann Fragen stellen, ein wenig mit dem Personal plaudern und sich nebenbei die „Versucherle“, wie sie der Hausherr nannte, selbst abholen. Dabei hatten sie die angenehme Qual der Wahl zwischen frischen bretonischen Austern, einem feinen Glasnudel- oder Spargelsalat, Lachsstrudel und kleinen Quiche-Schnittchen. Köchin Madita Fuchs bruzzelte in der Pfanne ständig neue Portionen der gefragten Pfifferlingsnudeln, während ihre Kollegin Tanja Hanemann für Nachschub beim Vitello Tonnato sorgte. Im geöffneten Backofen warteten eine Reihe Gugelhupfe auf Liebhaber, darunter eine spezielle Sorte aus Brioche-Teig mit getrockneten Tomaten, Oliven und Speck.

Ein Blick in die Zukunft

Für die eleganten Desserts wie Schwarzwälder Kirsch im Glas, französische Tarteletts oder die schon im früheren Café Hesselbacher beliebten Flockentörtchen zeichnete Konditorin Christina Schneider verantwortlich, die mit Unterstützung von Azubi Isabelle Nordhues gerade eine Serie Mini-Eclairs mit Kaffee-Creme füllte. Apropos Konditorei: Wie hatte Bernd Neuschl diese Ergänzung der Graessel´schen Genusswelten sinniger Weise kommentiert? Da der Küchenchef neuerdings als Koch in Personalunion mit Pâtissier und Chocolatier auftrete, dürfe man „gespannt sein, wie sich die erweiterten Möglichkeiten auf die Menüs auswirken.“ Doch damit nicht genug, wagte Neuschl auch noch einen Blick in die Zukunft: „Vielleicht wird´s ja noch was mit ´nem Stern.“

Alle Fotos: ch

Autor:

Chris Heinemann aus Bretten

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