Experten: Ende des Bargelds im Südwesten nicht in Sicht

Viele Baden-Württemberger zahlen mit Karte - ein Ende des Bargeldes sehen Banken und Händler im Südwesten aber noch lange nicht.

Nagold (dpa/lsw) Viele Baden-Württemberger zahlen mit Karte - ein Ende des Bargeldes sehen Banken und Händler im Südwesten aber noch lange nicht. "Wir sind gegen eine Abschaffung des Bargeldes", sagte der Geschäftsführer des Bankenverbandes Baden-Württemberg, Edward Wesp. Das sei klarer Wille des Kunden. Mit Blick auf Bestrebungen, Bargeld immer mehr zurückzudrängen oder gar abzuschaffen, sagte er: "Viel zu oft meint die Politik zu wissen, was gut für den Bürger ist." Statistiken belegten, dass die Mehrheit nach wie vor am Baren hänge. Bei jungen Leuten deute sich aber eine Trendwende an.

"Nur Bares ist Wahres."

Auch der Handelsverband im Südwesten sieht kein Ende von Scheinen und Münzen. "Unsere Kunden mögen das Bargeld. Das allein ist für uns entscheidend", sagte Hauptgeschäftsführerin Sabine Hagmann. 78 Prozent der Transaktionen und 51 Prozent des Umsatzes würden in Deutschland bar getätigt - ganz ähnlich dürften auch die Zahlungsgewohnheiten in Baden-Württemberg sein, meinte Hagmann.
Der Vorstandssprecher der Volksbank Herrenberg-Nagold-Rottenburg, Jörg Stahl, sieht zwar bargeldloses Bezahlen weiter im Kommen. Doch in Deutschland und Baden-Württemberg sei ein Ende des Bargelds noch nicht in Sicht. Nach wie vor gelte der Grundsatz: "Nur Bares ist Wahres." Stahl: "Hierzulande an eine Abschaffung des Bargeldes zu denken, wie es in den skandinavischen Ländern bereits im Gange ist, wäre daher verfrüht."

Autor:

Havva Keskin aus Bretten

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