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Seilrutschenpark: Synergien mit Tierpark

Hier soll der neue Seilrutschenpark in Bretten entstehen.
  • Hier soll der neue Seilrutschenpark in Bretten entstehen.
  • Foto: Martin Coenen
  • hochgeladen von Christian Schweizer

Der Betreiber, Diplom-Ingenieur Martin Coenen, hat sein Planungskonzept für den neuen Seilrutschenpark im Brettener Gemeinderat präsentiert.

Bretten (ths) Der geplante Seilrutschenpark in Bretten war Thema der jüngsten Gemeinderatssitzung. Vorgestellt und diskutiert wurde im Rat nun der aktuelle Planungsstand des Projekts durch den Betreiber. Mit einer Parcourslänge von 1,5 Kilometer und einem separaten Kinderparcours in einem Meter Höhe, soll das Freizeiterlebnis östlich des Tierparks im Gebiet "im Knöpfle" entstehen. Ziel ist es, die Ausflugsmöglichkeiten in der Stadt Bretten zu erweitern und die touristische Attraktivität zu erhöhen. Das auf zwei Monate Bauzeit ausgelegte Konzept von Diplom-Ingenieur Martin Coenen, Betreiber von zwei Parks und am Bau von zehn vergleichbaren Projekten, hielt der kritischen Debatte dabei stand.

Kein alternativer Standort möglich

Forderungen nach einem alternativen Standort seitens des Ruiter Ortsvorstehers und Stadtrats Aaron Treut, CDU, wies Coenen aufgrund der dort fehlenden Höhenunterschiede zurück. „Die topographischen Voraussetzungen sind im Bereich des Tierparks nur an dieser Stelle gegeben”, schloss der Betreiber nach eingehender Analyse. Mit minimal invasiver Technik könne man die Plattformen an den harten Buchen umweltverträglich und ohne Einsatz bodenverdichtender Maschinen anbringen. „Wir tragen die Ausrüstung per Hand in den Wald und benutzen nur Leitern. Für die Bäume ist die Befestigung wie ein Ohrring für Menschen”, erwiderte Coenen auf Bedenken hinsichtlich Umweltschäden.

Aufkommende Sorgen der Anwohner wegen der Erweiterung bestehender Parkmöglichkeiten und der dadurch resultierenden Veränderung der Infrastruktur wurden ebenso entkräftet, wie die Einwände eines Jagdpächters und Fragen nach Lärm- und Verkehrsbelastung. „Es werden nur wenige Parkplätze, und die Sache wird nicht in dem Maße wachsen”, entgegnete Oberbürgermeister Martin Wolff. Der Betrieb des Seilrutschenparks fände hauptsächlich am Wochenende und außerhalb der aktiven Jagdzeit statt. „Die bestehenden Waldwege würden nicht verändert und für Hundehalter und Spaziergänger ergeben sich keine Einschränkungen”, schloss Coenen.

Synergien durch Einbindung von Tierpark

Die geplante Einbindung des Tierparkes erzeuge einen Synergieeffekt: Gastronomie und Sanitäranlagen sind im Tierpark vorhanden, und die Parkplätze können von dessen Besuchern genutzt werden. Nach Rücksprache mit dem Naturschutzbund (NABU) sprach auch Stadtrat Otto Mansdörfer, Bündnis90/Die Grünen, dem Konzept Potenzial zu: „Das wird eine gute Sache.” Dabei soll laut Wolff ein Gesamtkonzept mit Ergänzungen angestrebt werden; Ein Naturgolfplatz mit angeschlossenem Grillplatz lautete der Vorschlag im Gemeindesaal.

Autor:

Thomas Springer aus Bretten

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