Zeitplan für ältere Pflegebedürftige gefordert
Sozialverband VdK fordert klare Strategie für Impfungen

Verena Bentele, Präsidentin des Sozialverbands VdK, übt Kritik am Impfkurs der Region.
  • Verena Bentele, Präsidentin des Sozialverbands VdK, übt Kritik am Impfkurs der Region.
  • Foto: VdK / Susie Knoll
  • hochgeladen von Christian Schweizer

Region (kn) Nach dem Beginn der Corona-Impfungen ruckelt es noch an vielen Stellen. Kritik am Vorgehen kommt auch von Verena Bentele, Präsidentin des Sozialverbands VdK: „Gerade ältere und gebrechliche Menschen, die zu Hause gepflegt werden, müssen einfacheren Zugang zur Impfung erhalten. Dafür ist es zwingend erforderlich, dass Transporthilfen in die Impfzentren etwa durch Freifahrtscheine für Taxis zur Verfügung gestellt werden, oder Rettungssanitäter diese Aufgabe übernehmen. Hilfreich wäre auch, wenn Angehörige für die Fahrt ins Impfzentrum von der Arbeit freigestellt würden.“

Transparentes Konzept der Terminvergabe

Außerdem, so Bentele, wachse die Kritik am Vergabesystem für die Impftermine: „Es kann nicht sein, dass Ältere mitunter stundenlang am Telefon sitzen, weil die Leitungen für die Terminvergabe überlastet sind.“ Den Verband hätten seit dem Impfstart zahlreiche Beschwerden erreicht. „Wir fordern ein transparentes und bundeseinheitliches Konzept der Terminvergabe für ältere Pflegebedürftige“, sagt Bentele. Und weiter:  „Für die mobilen Impfteams, die pflegebedürftige und immobile Menschen zu Hause impfen sollen, fehlt es an Personal und an dem geeigneten Impfstoff. Der Wirkstoff von Biontech muss stark heruntergekühlt werden und eignet sich für die häusliche Impfung deshalb nicht.“

Zeitplan für Menschen Ü80 gefordert

Dennoch dürften die Pflegebedürftigen in ihrer Häuslichkeit nicht vernachlässigt werden. Es müsse deshalb eine Strategie entwickelt werden, wie gerade ältere und gebrechliche Menschen schnell und effektiv geimpft werden könnten. Wir können nicht so lange warten, bis der neue Wirkstoff zugelassen ist. "Notwendig ist ein Zeitplan für die Impfung der Menschen, die 80 Jahre und älter sind und für deren Angehörige“, erklärt Bentele.

Autor:

Christian Schweizer aus Bretten

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