Erlebe Bretten

Minister Strobl will Geschäfte mit Teststrategie bald wieder öffnen
Tägliche Testung für Öffnungsperspektive

Stuttgart (dpa/lsw) Der Corona-Lockdown könnte nach Ansicht des baden-württembergischen CDU-Parteichefs Thomas Strobl unter Umständen noch im März weiter zurückgefahren werden. Es müsse konkrete Schritte und vor allem eine Öffnungsperspektive geben, sagte er. Das Angebot an kostenlosen Schnelltests müsse ausgebaut und tägliche Tests müssten in den Arbeitsalltag integriert werden, damit Einschränkungen möglichst bald und stückweise aufgehoben werden könnten.

Testkapazitäten sind vorhanden

«Wenn ich beispielsweise Verkäuferinnen und Verkäufer in einem Geschäft jeden Tag teste, dann hilft das schon und gibt eine neue Öffnungsperspektive für Märkte, Geschäfte und Handwerker», sagte der Innenminister am Freitag in Stuttgart. «Das sollten wir Stück für Stück entlang einer viel intensiveren Teststrategie definieren.» Das Ostergeschäft müsse gerettet werden, fügte er an. «Diese Öffnungsperspektive muss es im März und schrittweise Richtung Ostern geben.» Nach der vorsichtigen Öffnung der Kindergärten und Grundschulen am kommenden Montag sowie der Friseure im Südwesten müssten im Laufe des kommenden Monats weitere Betriebe folgen, sofern es strenge Regeln für Hygiene und Abstände gebe. «Da wird es sehr schnell im März erste Schritte geben», zeigte sich Strobl überzeugt. «Wir haben ausreichend Testkapazitäten, die sind vorhanden.»

Welche Konsequenzen hat Öffnung für Pandemie

Die grün-schwarze Landesregierung hatte zuletzt angekündigt, das Angebot für kostenlose Schnelltests auf das Coronavirus für alle Menschen ohne Symptome auszuweiten. Die positive Entwicklung der letzten Wochen sei ermutigend, Ministerpräsident Winfried Kretschmann (Grüne) am Mittwoch in Stuttgart gesagt. Angesichts der Forderungen aus der Wirtschaft nach Öffnungsperspektiven hatte er allerdings bei einer Diskussion am Donnerstag auch gewarnt. «Ich hör natürlich immer öffnen, öffnen, öffnen», hatte er bei einer Diskussion mit dem baden-württembergischen Landesverband des Wirtschaftsrats der CDU gesagt. Er müsse spiegeln, was eine Öffnung für Konsequenzen für die Pandemie habe. Eine dritte Welle, die noch schlimmer sei als die zweite, könne nicht im Interesse der Wirtschaft sein.

Autor:

Beatrix Drescher aus Bretten

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