Melanchthon-Schülerpreis geht an 16-jährige Anna Mitschke
"Die Welt verbessern? Ich fange am besten bei mir an"

Die Preisträgerin Anna Mitschke (Zweite von links) mit Rona Beka, Selina Maria Schiek, Michael Ruß sowie Jury-Vorsitzende und Karlsruher Regierungspräsidentin Sylvia Felder, Oberbürgermeister Martin Wolff, Stiftungsvorstand Willi Leonhardt, Direktor der Europäischen Melanchthon-Akademie Günter Frank und Stiftungsvorstand Joachim Kößler.
  • Die Preisträgerin Anna Mitschke (Zweite von links) mit Rona Beka, Selina Maria Schiek, Michael Ruß sowie Jury-Vorsitzende und Karlsruher Regierungspräsidentin Sylvia Felder, Oberbürgermeister Martin Wolff, Stiftungsvorstand Willi Leonhardt, Direktor der Europäischen Melanchthon-Akademie Günter Frank und Stiftungsvorstand Joachim Kößler.
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Bretten (hk) „Sie stellen nicht das eigene Ich in den Mittelpunkt, sondern das Wirken für andere. Sie sehen Bildung nicht als Selbstzweck, sondern als Kompass. Das ist der Grundgedanke dieses Preises und das Erbe Melanchthons.“ Mit diesen Worten schloss Sylvia Felder, Jury-Vorsitzende und Karlsruher Regierungspräsidentin ihre Laudatio zur Verleihung des 23. Melanchthon-Schülerpreises am gestrigen Dienstagabend in der Gedächtnishalle des Melanchthonhauses ab. Mit ihrer Rede hatte sie die außergewöhnlichen Leistungen der vier Schülerpreis-Kandidaten – Rona Beka (Edith-Stein-Gymnasium Bretten), Anna Mitscke (Max-Planck-Realschule Bretten), Michael Ruß (Melanchthon-Gymnasium Bretten), Selina Maria Schiek (Melanchthon-Gymnasium Bretten) – gewürdigt.

Ausgeprägtes ehrenamtliches und soziales Engagement

Insbesondere das ausgeprägte ehrenamtliche und soziale Engagement der Kandidaten, deren besonderen Kenntnisse über den Brettener Reformator und Namensgeber des Preises, Philipp Melanchthon, eine hohe Allgemeinbildung und einen Gesamtnotendurchschnitt von mindestens 1,5 waren die ausschlaggebenden Voraussetzungen für die Bewerbung. Im Jurygespräch konnte sich schließlich die 16-jährige Anna Mitschke gegen ihre drei älteren Mitbewerber durchsetzen, die somit den für 750 Euro dotierten Preis erhielt. "Frau Mitschke antwortete auf die Frage 'Die Welt verbessern? Ich fange am besten bei mir an", gab Felder in ihrer persönlichen Ansprache für die Preisträgerin wieder. Besonders beeindruckt sei die Jury im Gespräch mit Mitschke darüber gewesen, dass die Realschülerin jede Woche eine Jugendschar mit Kindern im Alter von sieben bis 13 Jahren leitet. "Sie haben mit ihrem Engagement gezeigt, dass sie eine Beständigkeit in Ihren jungen Jahren haben. Besonders gefreut hat uns auch, dass Sie seit einigen Monaten für einen jungen Migranten Deutsch-Unterricht geben", so Felder.

Großer Bahnhof für Kandidaten

Zum feierlichen Anlass waren auch der ehemalige Brettener Bürgermeister und Stiftungsvorstand Willi Leonhardt, Oberbürgermeister der Stadt Bretten Martin Wolff, Vorsitzender des Melanchthonvereins Pfarrer Dietrich Becker Hinrichs, Stiftungsvorstandsmitglied Joachim Kößler, Vertreterinnen und Vetreter der Kommunalpolitk sowie Familie und Freunde der Schülerpreis-Kandidaten gekommen. Musikalisch umrahmt wurde die Feier von der Schulband der Max-Planck-Realschule Bretten unter der Leitung von Stefanie Eckstein.

Autor:

Havva Keskin aus Bretten

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