Projekt "Schule und Handwerk": Urkunden für Schüler der Johann-Peter-Hebel-Schule

Ein erfolgreiches Projekt geht zu Ende: Schülerinnen und Schüler der Johann-Peter-Hebel-Schule durften am 22. Juni ihre Urkunden entgegen nehmen.
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Bei einem Abschlussabend präsentierten die Schülerinnen und Schüler der Johann-Peter-Hebel-Schule ihre Ergebnisse des Projekts "Schule und Handwerk". Zwölf ehrenamtliche Fachleute haben dabei mehrere Wochen lang ihre Berufe vorgestellt.

Bretten (hk) Als Gabriele Erdel nach vorne trat, stand ihr die Freude ins Gesicht geschrieben: Die Rektorin der Johann-Peter-Hebel-Schule in Bretten blickt noch einmal zu ihren Schülerinnen und Schülern, die sich unter das Publikum gemischt haben und nickte ihnen ermunternd zu, bevor sie das Wort ergriff. Zum zwölften Mal fand am 22. Juni der Abschlussabend des Projekts „Schule und Handwerk“ statt. Zwölf Fachleute aus Handwerk, Wirtschaft und Verwaltung standen mehrere Wochen den Schülern der siebten Klasse beratend zur Seite und brachten den Heranwachsenden ihre Berufe mit theoretischem Wissen und praktischen Übungen näher.

Bürgerschaftliche Initiative fußt auf ehrenamtlichem Engagement

Im Mittelpunkt der bürgerschaftlichen Initiative der ehrenamtlichen Fachleute stehen die Schüler, die sich im Rahmen des Projektes ganz ungezwungen einen Eindruck von interessanten handwerklichen und kaufmännischen Berufen machen durften. „Die Kinder sind es nicht gewohnt, mit Werkzeugen umzugehen“, merkte Erdel an und wies auf die Bedeutung von Handwerksberufen hin, die den Kern des Projekts bilden. Erst im Laufe der Jahre sei das Angebot sukzessive durch den kaufmännischen Bereich erweitert worden.

„Es ist viel besser, Menschen zu erleben und nicht nur einen Namen auf dem Papier zu lesen“

Ziel des Projekts ist es, die Berufe aus den Bereichen Handwerk, Wirtschaft und Verwaltung umfassend im Unterricht vorzustellen und die Schüler auf ihre spätere Berufswahl vorzubereiten. Erreicht wird das vor allem durch Wissensvermittlung in der Praxis: So haben die Schüler unter anderem einen Stromkreis aufgebaut, den Gemeinderat besucht, ein kleines Werkstück aus Metall bearbeitet, Maultaschen selbst zubereitet, Brot getestet und analysiert und gelernt, wie man eine Krawatte bindet. „Ein tolles Projekt“, bekräftigte Bürgermeister Michael Nöltner. „Ich bin froh, dass wir als Kooperationspartner von Anfang an dabei sein durften.“ Darüber hinaus freue er sich, dass die Palette an vorgestellten Berufen so groß wie noch nie sei. Zudem sei das Projekt auch mit Vorteilen für die Betriebe verbunden: „Es ist viel besser, Menschen zu erleben und nicht nur einen Namen auf dem Papier zu lesen“, resümierte Nöltner.

Autor:

Havva Keskin aus Bretten

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