Nachhaltigkeitsprojekt am Edith-Stein-Gymnasium Bretten
„Ressourcen unserer Welt sind nicht unerschöpflich“

Das „WELTfairÄNDERER“-Team, das derzeit zu Gast in Bretten ist (von links): Hannah Huber, Lisa Holzer, Rebecca Kloppenborg, Hannah Wehrle, Maria Kollmer, Anna-Lena Kleiner, Joshua Bäumle und Yaxayra Maguina.
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  • Das „WELTfairÄNDERER“-Team, das derzeit zu Gast in Bretten ist (von links): Hannah Huber, Lisa Holzer, Rebecca Kloppenborg, Hannah Wehrle, Maria Kollmer, Anna-Lena Kleiner, Joshua Bäumle und Yaxayra Maguina.
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Bretten (hk) Ein schwarzes Zelt thront derzeit auf dem Schulgelände des Edith-Stein-Gymnasiums in Bretten. Besucher spähen neugierig hinein. „Werde WELTfairÄNDERER“ steht auf einem Schild, das vor dem Eingang hängt. Was hat es wohl damit auf sich? „Wir wollen darauf aufmerksam machen, dass die Ressourcen in unserer Welt nicht unerschöpflich sind und jeder einen Teil dazu beitragen kann, die Welt ein Stück besser zu machen. Es geht darum, nicht nur darüber zu sprechen, sondern auch zu handeln“, erklärt Studentin Rebecca Kloppenborg.

Jugendliche sollen sensibilisiert werden

Eine Woche lang ist sie und das Team der „WELTfairÄNDERER“, eine Gruppe aus Studentinnen und Absolventen des Freiwilligen Sozialen Jahres (FSJ), auf dem Pausenhof des ESG anzutreffen. Durchgeführt wird das Projekt von der kirchlichen Jugendarbeit und des Bundes der Deutschen Katholischen Jugend (BDKJ) in der Erzdiözese Freiburg und in der Diözese Rottenburg-Stuttgart. In den Bildungsangeboten sollen die Jugendlichen sensibilisiert werden, wie sie mit sich, mit anderen und mit der Umwelt umgehen.

„Möchten auf Handlungsalternativen aufmerksam machen“

Noch bis zum 17. Mai haben Schülerinnen und Schüler, Eltern und Besucher sowie Lehrkräfte die Möglichkeit, Workshops, Ausstellungen und die offenen Angebote wahrzunehmen. Ökologische, ökonomische und soziale Themen, die im Bereich Nachhaltigkeit und Fairness angesiedelt sind, bilden dabei den roten Faden. Inhaltlich werden beispielsweise Themen wie Plastikverbrauch, CO2-Ausstoß oder Güterverteilung behandelt. „Ganz klar möchten wir aber auch auf Handlungsalternativen aufmerksam machen“, betont Kloppenborg.

Upcycling-Angebote und eine Schul-Putzaktion

So darf man es sich im „FairCafé“ regionale Limos und faire Schokolade schmecken lassen. Lebhaft geht es auf der Kleidertauschparty in der Aula des ESG oder auf dem „Interreligiösen Kick“ zu, dann wiederum dürfen die Sinne in der Yoga- und Achtsamkeitsstunde zur Ruhe kommen. Daneben finden Upcycling-Angebote und eine Schul-Putzaktion statt. Am Dienstagmittag lockte das „Begegnungscafé der Kulturen“ auf den Pausenhof. Bunte Plakate, Leckereien aus der Türkei, Frankreich und Kamerun, angeregte Unterhaltungen sowie eine Schülerinnen-Tanzshow trugen zur ausgelassenen Stimmung bei.

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