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FzG Münzesheim ruft Petition ins Leben
Sportvereine fordern: „Zurück auf den Rasen“

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Bretten/Kraichtal (hk) "Wie geht es weiter?" Diese brennende Frage schwirrt durch die Köpfe vieler Mitglieder in Sportvereinen, wie auch beim TSV Rinklingen und dem FzG Münzesheim – und aktuell mehr denn je: Die Temperaturen steigen, die Sehnsucht nach den Sportplätzen wird größer. "Vor allem die Jüngeren sind extrem vom fehlenden Trainingsbetrieb betroffen", berichtet Jonas Winterkorn vom Vorstand „Jugend, Freizeit und Bogensport“ beim TSV Rinklingen. "Die Angst wächst, dass viele gar nicht mehr zurückkommen und von anderen Interessen zurückgehalten werden", befürchtet er. Doch genau davon leben Vereine: Von ihren Mitgliedern und dem Nachwuchs, die das Training, die Hallen und die Sportplätze mit Leben füllen. "Es gibt kaum etwas Schöneres für die Trainer, als zu sehen, wie sich die Jüngsten durch den Sport weiterentwickeln", sagt Winterkorn.

Sportplatz mit Leben füllen

Nun hat die FzG Münzesheim, federführend durch Christian Walter, die Petition „Zurück auf den Rasen“ (www.openpetition.de/petition/online/zurueck-auf-den-rasen#petition-main) ins Leben gerufen, um damit auf die Situation der Vereine aufmerksam zu machen. Ziel der Petition ist die Rückkehr zum Trainingsbetrieb, insbesondere des Jugendtrainings. Die konkrete Forderung lautet: Ein Ende der coronabedingten Kontaktbeschränkungen im Breitensport und der Zugang zu Freizeitmöglichkeiten und Breitensport, allen voran für Kinder und Jugendliche. "Wenn ihr der Meinung seid, dass wieder Leben auf den Sportplatz kommt, dann unterstützt uns. Nehmt euch die drei Minuten Zeit, wir sind für jede Stimme dankbar", appelliert der Verein auf seiner Vereinshomepage (www.fzg-muenzesheim.de) an die Bevölkerung. Dem Aufruf der FzG Münzesheim aus Kraichtal hat sich auch der TSV Rinklingen angeschlossen. Die Öffnung der Grundschulen, so Winterkorn, habe gezeigt, dass die Landesregierung eine Notwendigkeit zur Lockerung in bestimmten Bereichen sehe. "Wir haben bereits im ersten Lockdown bewiesen, dass das Training im Rahmen des Möglichen und in Kleingruppen funktioniert hat", erklärt Winterkorn. Der Rückgang der Inzidenz würde ein solches Szenario wieder durchaus zulassen.

Ehrenamtlich Engagierte gesucht

Wer den TSV Rinklingen unterstützen möchte, kann sich auch als Ehrenamtlicher im Verein einbringen. "Wir empfangen jeden mit offenen Armen", sagt er und fügt hinzu: "Gerade jetzt wird es immer schwieriger, das Vereinsleben aufrechtzuerhalten. Durch ehrenamtliche Arbeit kann man eigentlich jedem Verein etwas Gutes tun." Und spätestens nach Corona helfe es auch, "das Sportfest um die Ecke zu besuchen".

Autor:

Havva Keskin aus Bretten

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