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Radfahren ideal bei Kniearthrose

Foto: ARochau/fotolia.com/akz-o

(akz-o) Fünf Millionen Deutsche leiden an Gelenkverschleiß, der Arthrose. Zwei aktuelle Studien aus der amerikanischen Harvard Universität und der britischen Universität Surrey zeigen: Auslöser für Arthrose ist vor allem unser bewegungsarmer Lebensstil.

Vorbeugung und Therapie

Viel Sitzen löst Stoffwechselveränderungen aus, die zu Entzündungen im Gelenk führen. Besonders häufig schmerzen die Knie, vor allem im Alter. Als Vorbeugung und Therapie helfen gleichmäßige, rhythmische Bewegungen wie z. B. Radfahren. Das rät die Deutsche Gesellschaft für Sportmedizin und Prävention (DGSP).

Moderates Radfahren

Radfahren ist deshalb so ideal, weil sich die Gelenke bewegen können, ohne das Körpergewicht tragen zu müssen. Die ständige Be- und Entlastung der Gelenke regt den Gelenkstoffwechsel und den Transport von metabolischen Abbauprodukten an. Die besten Effekte werden bei einer moderaten Radelzeit von etwa 140 Minuten pro Woche, also rund 20 Minuten täglich, erzielt. Bereits ein Drittel der 50- bis 69-Jährigen steigt mehrmals in der Woche aufs Rad. In Großstädten sogar 42 Prozent. Doch Achtung: Es dauert meist einige Zeit, bis sich die Verbesserungen einstellen.
So hat man zunächst nur eine Hürde zu nehmen: die Schmerzen beim Aufsteigen. Hier helfen ein Rad mit tiefem Rahmen oder natürliche antirheumatische Schmerzmittel, z. B. das homöopathische Arzneimittel Rhus toxicodendron D6 DHU (Apotheke). Es stimuliert die körpereigenen Regulationskräfte und kann nebenwirkungsarm dazu beitragen, dass sich der Organismus erfolgreich, d. h. schmerzfrei für den Betroffenen, mit der Arthrose arrangiert. Weiterer Vorteil: Es ist sehr gut für die Langzeiteinnahme geeignet.

Autor:

Kraichgau News Ratgeber aus Bretten

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