Leserbrief zum Thema "Baustelle Georg-Wörner-Straße in Bretten"

(Foto: Pixabay, Andrys)
Schon über zehn Jahre beschweren sich die Anwohner in der Wanne wegen der Umleitung des Bundesstraßen-Verkehrs über ihr Wohngebiet. Momentan erscheint es so, als dass die Georg-Wörner-Straße, als ehemalige Landesstraße, jetzt zum einem verkehrsberuhigten Wohngebiet gemacht werden soll, das Wohngebiet Wanne soll dafür im Gegenzug den Durchgangs-Verkehr zwischen B35 und B294 aufnehmen. Angedeutet hat sich die Absicht der Stadtverwaltung bereits in den letzten Jahren, unter anderem durch 19 Umleitungen inklusive Schwerverkehr in elf Jahren. 2011 wurde dann auch noch das Lkw-Verbotsschild am Breitenbachweg entfernt. Seit dem hat der Lkw-Verkehr stark zugenommen. Kontrollen durch Polizei fanden seit Einrichtung des Lkw-Verbotes im Jahre 2000 übrigens nicht statt.
Jetzt soll das Wetter an der Verzögerung der Arbeiten in der Georg-Wörner-Strasse und damit der Aufrechterhaltung der Umleitung über die Wanne Schuld sein. Hat nicht unlängst ein Gemeinderat der „aktiven” genau diese Verlängerung vorgeschlagen, damit sich die Verkehrs-Teilnehmer in der Zwischenzeit andere Wege durch Bretten suchen können? Ein Armutszeugnis für Gemeinderat und Verwaltung ist die Verkehrspolitik in Bretten bereits seit Jahren, jetzt versucht man es wohl mit Zynismus. Sollte also das Wetter in Bretten jemals wieder so gut werden, dass diese Baustelle auch fertig werden darf, dann müssen Maßnahmen getroffen werden um den Bundestrassen-Verkehr wieder aus dem Wohngebiet mit drei Schulen und Kindergarten fernzuhalten.

Dieter Zürner
Bretten und zehn weitere Unterzeichner
(Unterschriftenliste liegt der Brettener Woche vor)
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