Ölbronn-Dürrn: Technischer Defekt wahrscheinlich Ursache für Großbrand

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Ein technischer Defekt war wahrscheinlich Ursache für den Großbrand in einer Akkufabrik bei Ölbronn-Dürrn (Enzkreis) (wir berichteten).

Ölbronn-Dürrn (dpa/lsw) Die Polizei geht nach ersten Ermittlungen davon aus, dass es im Produktionsbereich der Fabrikhalle einen Defekt gab. Wie ein Sprecher der Polizei in Karlsruhe am Samstag mitteilte, gebe es bislang keine Hinweise auf Brandstiftung. Wegen Einsturzgefahr konnten Kriminaltechniker die ausgebrannte Halle zunächst nicht betreten. Das Feuer in der Nacht zum Freitag hatte in der Fabrik einen Schaden von rund fünf Millionen Euro angerichtet. Menschen wurden nicht verletzt.

Glut nach 17 Stunden gelöscht

Glühendes Metall und die in der Halle gelagerten Akkus hatten eine extreme Hitze entwickelt und die Löscharbeiten der Feuerwehr erschwert. Wie die Feuerwehr Ölbronn am Freitagabend mitteilte, schien der Einsatz am Nachmittag zunächst beendet. Doch am Freitagabend mussten Einsatzkräfte erneut zum Nachlöschen kleinerer Glutnester ausrücken. Der Einsatz sei erst nach 17 Stunden zu Ende gegangen, so die Feuerwehr. Zeitweise waren mehr als 100 Feuerwehrleute vor Ort.

Autor:

Havva Keskin aus Bretten

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