Karlsruhe: „Das Fest“ soll ab 2018 teurer werden

"Das Fest" findet vom 21. bis 23. Juli 2017 in Karlsruhe statt.
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  • Foto: Pixabay, Unsplash
  • hochgeladen von Wiebke Hagemann

Die Ticketpreise für „Das Fest“ in Karlsruhe sollen ab 2018 von fünf auf zehn Euro steigen. Die beliebte Veranstaltung findet 21. bis 23. Juli 2017 in der Günther-Klotz-Anlage statt.

Karlsruhe (dpa/lsw) Aufgrund gestiegener Sicherheitsanforderungen wollen die Veranstalter von „Das Fest“ in Karlsruhe den Ticketpreis ab kommenden Jahr auf zehn Euro erhöhen. Ein Sprecher des Festivals bestätigte am Mittwoch, ein entsprechender Antrag liege dem Karlsruher Gemeinderat vor. Die Mehrkosten entstünden ausschließlich „durch die Bereiche Infrastruktur und Sicherheit“, heißt es im Dokument. Doch auch erhöhte Gema-Gebühren und die steigenden Mindestlöhne seien Gründe für den Antrag. Seit 2010 kostet der Zutritt zum Hauptbühnenbereich fünf Euro.

Gratis Bahnticket für Gäste möglich

Neben der Kostenabdeckung für die erhöhten Sicherheitsstandards soll mit den zusätzlichen Einnahmen auch eine Versicherung finanziert werden. Diese greift den Angaben nach bei Abbruch, Ausfall oder auch Terrorgefahr. Für die Gäste ist im Gegenzug ein Fahrschein für Busse und Bahnen des Karlsruher Verkehrsverbunds (KVV) im Gespräch. Besucher könnten mit diesem bis zu drei Waben weit fahren. Mehr als 70 Prozent des Programms sollen aber kostenfrei bleiben, sagte ein Sprecher.

Hohe Sicherheitsvorkehrungen

Wenige Tage vor dem Start von „Das Fest“ in Karlsruhe hatten die Veranstalter zudem vom Festivalbesuch mit großem Gepäck abgeraten. „Wer unbedingt einen Rucksack mitnehmen möchte, muss lange Wartezeiten in Kauf nehmen“, warnte der Geschäftsführer von Karlsruhe Event, Martin Wacker, am Mittwoch. Bei den Kontrollen sollen die Taschen zudem täglich mit einem neuen Band markiert werden. „Somit kann jeder direkt sehen, dass der Rucksack am gleichen Tag erst überprüft wurde“, so Wacker.

Nach der Randale im schwäbischen Schorndorf hatten die Veranstalter gesagt, ihre Sicherheitsvorkehrungen nicht hochzustufen. Es gebe keinen Anlass, da sich die Besucherprofile deutlich von dem in Schorndorf unterscheiden, sagte der Sicherheitsbeauftragte des Open-Air-Festivals, Markus Wiersch, am Dienstag. Bei „Das Fest“ handele es sich um ein Familienfestival. Das seit vergangenem Freitag stattfindende „Vor-Fest“ blieb bislang frei von Zwischenfällen.

Autor:

Wiebke Hagemann aus Bretten

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