Lärmaktionsplan wird umgesetzt
Tempo 30 wird in Stein ausgeweitet

Bürgermeister Heiko Genthner, Verkehrsamtsleiter Oliver Müller vom Landratsamt Enzkreis und Dominik Laudamus von der Ortspolizeibehörde (von links) freuen sich über die neuen 30-er-Regelungen in Stein.
  • Bürgermeister Heiko Genthner, Verkehrsamtsleiter Oliver Müller vom Landratsamt Enzkreis und Dominik Laudamus von der Ortspolizeibehörde (von links) freuen sich über die neuen 30-er-Regelungen in Stein.
  • Foto: Gemeinde Königsbach-Stein
  • hochgeladen von Christian Schweizer

Königsbach-Stein (kn) Aufmerksamen Anwohnern der Königsbacher Straße in Stein ist es sicher nicht entgangen: Die kleinen Zusatzzeichen „22 bis 6 Uhr“, die unter den dortigen Tempo 30-Schildern angebracht waren, sind quasi über Nacht verschwunden. Grund dafür ist der fortgeschriebene Lärmaktionsplan von Königsbach-Stein. „Sobald die derzeit aufgestellte Behelfsampel im Einmündungsbereich zur Eisinger Straße voraussichtlich Ende November abgebaut werden kann, wird die Straßenmeisterei dann auch die Verkehrszeichen zum neuen Tempo 30-Bereich in der Eisinger beziehungsweise Bauschlotter Straße montieren“, bestätigt Oliver Müller, Leiter des Straßenverkehrs- und Ordnungsamtes beim Landratsamt Enzkreis.

"Anwohner werden dort weniger Verkehrslärm ausgesetzt"

"Nach rechtlicher Prüfung der ermittelten Lärmbetroffenheiten und der Zustimmung des Regierungspräsidiums Karlsruhe gilt Tempo 30 dann auf circa 300 Metern in der Königsbacher Straße (L 611) und auf circa 200 Metern in der Eisinger/Bauschlotter Straße (L 621) zwischen den Einmündungen Bilfinger Straße und Eiselbergweg rund um die Uhr", so der Verkehrsexperte aus dem Landratsamt. Bürgermeister Heiko Genthner freut sich über die Anordnung: „Die Anwohner werden dort künftig weniger Verkehrslärm ausgesetzt sein – vorausgesetzt die Autofahrer halten sich an das neue Tempolimit.“ Um ein Bewusstsein für die verminderte Geschwindigkeit zu schaffen, verspricht Müller, dass das Landratsamt dort die Einhaltung der neuen Regelungen überwachen wird. „Unsere Erfahrung zeigt, dass die Geschwindigkeitsüberwachung als Instrument zuverlässig funktioniert und Tempolimits von Verkehrsteilnehmern stärker beachtet werden“, sagt Müller.

Zufriedenheit bei der Ortspolizeibehörde

Dominik Laudamus, Leiter der Ortspolizeibehörde bei der Gemeinde, ergänzt, dass sich die beiden kürzlich aufgestellten Anzeigetafeln schon jetzt verkehrserzieherisch auswirken würden. "Die Displays weisen auf tatsächlich gefahrene Geschwindigkeiten in dem Bereich hin. Wir haben mit ihnen bisher gute Erfahrungen gemacht."

Autor:

Christian Schweizer aus Bretten

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