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Motorrad: Langstrecken-WM mit erfolgreichem Knittlinger Piloten

Dominik VIncon (links) bei der Siegerehrung in Portimao.
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  • Dominik VIncon (links) bei der Siegerehrung in Portimao.
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Der Knittlinger Dominik Vincon ist mit seinem Team beim Lauf der Motorrad Langstrecken WM in Portimao/Portugal an den Start gegangen. Und das mit Erfolg.

Knittlingen/Portimao (sv) In Portugal ging es für den Motorradpiloten Dominik Vincon aus Knittlingen wieder auf die Jagd nach Meisterschaftspunkten beim Langstrecken WM-Lauf in Portimao. Vincon startet bei dieser Rennserie für das Team Voelpker NRT48 und fährt mit einer BMW S1000RR-Maschine, die er sich mit dem Belgier Bastian Mackels und dem Österreicher Stefan Kerschbaumer teilt.

Fahrer mussten Strecke neu erkunden

Vor dem Rennen standen die Trainings an, in denen das Fahrer-Trio die Strecke in Portugal erstmal erkunden musste, da noch keiner der Fahrer auf dieser Rennpiste gefahren war. Da das Team dieses Jahr auch das erste Mal mit Dunlop Reifen unterwegs ist, konnten Sie auch keine Erfahrungswerte der vergangenen Jahre nutzen, sondern mussten sich alles neu erarbeiten. Schwierige Voraussetzungen also. Von denen beim Qualifikationslauf jedoch nicht mehr viel zu sehen war. So sicherte sich das Team dort den 15. Platz der Gesamtwertung und den fünften Platz in der Stockklasse.

Le Mans-Start als Besonderheit

Eine Besonderheit bei den Langstrecken WM-Läufen ist der Start, der in Le Mans-Manier passiert. Dabei stehen die Motorradpiloten seitlich an der Rennstrecke, müssen bei Grün über die Rennstrecke zum Motorrad rennen, das Motorrad starten und in Richtung erster Kurve rasen.

Mackels geht als Erster auf die Strecke

Als erstes ging der Belgier Bastian Mackels für das Team von Dominik Vincon auf die Strecke. Nach der ersten Runde lag der Belgier auf dem 20. Platz, eroberte sich aber bis zum ersten Fahrerwechsel noch den neunten Gesamtplatz und den zweiten Platz in der Stockklasse. Danach stieg Vincon in das Rennen ein. Während des gesamten Rennens belegte das Trio dabei einen Platz zwischen dem ersten und fünften Rang in der Stockklasse. Verschiedene Ausfälle der Elektronik sowie ein Reifenproblem machten dann jedoch die Hoffnungen auf einen Podestplatz schon wieder fast zunichte. Doch mit einer riskanten Spritstrategie konnte sich das Team Voelpker NRT48 nach über 1.600 Kilometern doch noch den zweiten Platz in der Stockklasse sichern. Das Trio führt nun die Meisterschaft in der Stockklasse mit nur einem Punkt Vorsprung und 35 Gesamtpunkten an. Das nächste Rennen und zugleich das Finale der Langstrecken WM findet vom 26. bis 27.August in Oschersleben statt.

Autor:

Christian Schweizer aus Bretten

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