Strombergschüler in Lindau erfolgreich

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Leichtathleten holen sich internationalen Titel

Der Internationale Bodenseeschulcup hat mittlerweile eine lange Tradition, bei dem sich die Jugend ganz im Sinne des europäischen Gedankens zum gemeinsamen Vergleich trifft. Bereits zum 22. Mal kamen die besten Athleten aus Süddeutschland, Österreich und der Schweiz zusammen.
Als beste badische Mannschaft ihrer Altersklasse haben sich die Schüler - Patrick Pfeifer, Fabian Seyb, Nils Wolf, Ertugrul Yilmaz, Eren Tatlidil, Alban Curi, Ali Yörük, Gerald Schmidt, Patrick Durst und Atakan Yurdakul - der Strombergschule für den zweitägigen Finalwettkampf in Lindau am Bodensee qualifiziert.
Mit zehn ausgeschlafenen Athleten trafen sich die beiden Betreuer am Donnertag, den 22. September zur Abfahrt an den Bodensee. Die abwechslungsreiche Reise mit dem Schwarzwaldexpress war für alle ein Erlebnis. Nach fast vier Stunden Fahrt konnten die Schüler in Radolfzell endlich den Bodensee erblicken und erfreuten sich der Bahnfahrt entlang des Schwäbischen Meers. In Lindau angekommen, wurde die Mannschaft der Strombergschule vom Landesinstitut für Sport in Bayern empfangen und zur Eröffnungsfeier an den Hafen geleitet. Das Gepäck wurde schnell auf dem anliegenden Schiff verstaut und die wenige Zeit genutzt, um die Altstadt zu erkunden. Überall konnte man Trikots und Trainingsanzüge in unterschiedlichen Farben und Hoheitszeichen sehen. Die Schüler aus Baden-Württemberg, Bayern, Rheinland-Pfalz, St. Gallen, Thurgau und Vorarlberg haben Lindau in diesen Tagen zur internationalen Sportstätte erklärt. Neben dem sportlichen Vergleich wurden bei einem ansprechenden Rahmenprogramm auch freundschaftliche Kontakte geknüpft. Die Freude war allen teilnehmenden Schülerinnen und Schülern anzusehen.
Die Eröffnungsrede der Repräsentanten des gastgebenden Bundeslandes Bayern verfolgten alle Sportler interessiert und dankten es der Ministerialpräsidentin mit viel Applaus.
Nun standen die ersten Entscheidungen an. Der abgesteckte Rundkurs für die Mittelstrecke führte an der Promenade im Hafen entlang und dem alten Zollgebäude vorbei. Die Athleten mussten die Strecke zweimal absolvieren, bevor das Ziel durchlaufen werden konnte.
Alle vier Läufer der Strombergschule waren taktisch gut eingestellt und gingen das Rennen im vorderen Feld an. Die drei schnellsten Mittelstreckenläufer der Mannschaft wurden für das mutige Rennen mit den Platzierungen vier bis sechs belohnt und errangen bereits die ersten wichtigen Punkte für die Gesamtwertung.
Das abschließende Abendessen wurde auf dem Schiff eingenommen und die baden-württembergischen Mannschaften wurden anschließend mit Bussen nach Bregenz in die Jugendherberge gebracht.
Am nächsten Tag ging es nach einem tollen Frühstück zurück nach Lindau ins Stadion. Der zweite Wettkampftag startete mit dem Einmarsch der Nationen und einer gemeinsamen Eröffnungsfeier.
Die Strombergschüler begannen ihren Wettkampftag mit den Entscheidungen im Kugelstoßen und auf der Wurfanlage. Die eigenen Leistungen und die der Konkurrenz zeigten bereits zu Beginn des Tages, wie knapp alle Mannschaften beieinander lagen.
Mit diesem ersten Eindruck ging es in den anschließenden 75m Lauf. Alle Sportler der Strombergschule waren in unterschiedliche Läufe eingeteilt und hatten daher den direkten Vergleich mit ihren Mitstreitern.
Am Ende der zweiten Entscheidung an diesem Tag hatte die Strombergschule vier Sportler deutlich unter der Zehn-Sekunden-Marke und setzte damit das erste klare Zeichen.
Mit dem darauffolgenden Weitsprung sollte die Vorentscheidung fallen.
Wieder wurden die Mannschaften getrennt und die Sportler mussten nach gemeldeter Leistung auf unterschiedlichen Anlagen verteilt ihre Sprünge durchführen. Daher war für das Trainerteam ein Vergleich der Leistungen aller Mannschaften nicht möglich. Die Spannung stieg und der abschließende Staffelwettbewerb wurde noch einmal richtig aufregend.
Aufgrund des späten Schulbeginns in Baden-Württemberg war vorab kein intensives Training möglich, daher sah man skeptisch auf die bevorstehenden Staffelwechsel. Jedoch haben alle Schüler die ausgemessenen Markierungen beachtet und perfekte Wechsel gezeigt. Beide Staffeln brachten ihr Holz sicher ins Ziel. Mit der zweitbesten Tagesleistung nutzte die Mannschaft die letzte Möglichkeit sich weitere wichtige Punkte zu sichern.
Glücklich und verletzungsfrei machte sich die Mannschaft in Richtung Hafen zur Siegerehrung auf.
Eine Platzierung zwischen drei und sechs schien möglich. Da die Strombergschule 2011 in Lindau Platz drei belegt hatte wollte man diesen Platz gerne erreichen.
Nachdem unsere Schule auch als Zweitplatzierte noch nicht genannt wurde, war die Freude der Schüler über ihren Sieg riesengroß und alle lagen sich überglücklich in den Armen. Am Ende hatte die Mannschaft 200 Punkte Vorsprung auf den Zweitplatzierten und sogar 500 Punkte auf den dritten Rang.
Mit der Goldmedaille um den Hals genossen die Sportler ihr Abendessen auf dem Schiff.
Es folgte eine zweistündige Rundfahrt auf dem Bodensee mit den Sportlerinnen und Sportlern aller Nationen, die im Unterdeck die Disco an Bord genießen durften.
Am nächsten Tag ging es glücklich und übermüdet in Richtung Heimat.
Seit 2009 ist dies bereits der zweite Erfolg in diesem Wettkampf für eine Mannschaft der Strombergschule. Damit gehört die Schule zu den sportlich erfolgreichsten in Baden-Württemberg.
Dies ist der Lohn für ein ganzes Jahr Training mit einem tollen Sportlerteam voller Leistungsbereitschaft und einem engagierten Trainerstab mit den Lehrern Manuela Stadtmüller und Marcel Feyrer, der selbst auf internationale Wettkampferfahrung als Leichtathlet zurückblicken kann.
Da die Strombergschule sich ausschließlich mit Verbundschulen, Gemeinschaftsschulen, Realschulen und Bundesgymnasien misst, ist diese Leistung außerordentlich bemerkenswert.

Autor:

Mira Brühmüller aus Region

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