Alles zum Thema Necknamen

Beiträge zum Thema Necknamen

Freizeit & Kultur
Ein Büchiger Frosch? Vielleicht!

Neiguggt in Büchig: Die Bichamer Fresch 

Wie die Büchiger zu ihrem Necknamen kamen Büchig (ger) Scherzhaft werden die Büchiger Frösche gerufen. Schuld an diesem Necknamen ist wahrscheinlich die Vielzahl an Fröschen, die in dem sumpfigen Gebiet, auf dem das Dorf gründet, lebten und allnächtlich ein lautstarkes Konzert veranstalteten. Manche ältere Einwohner erinnern sich auch noch an den Spitznamen Spengler. Er rührt wohl daher, dass die Dorfbewohner früher ihre geringen Löhne mit der Herstellung von Löffeln und anderen kleinen...

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  • 22.03.18
Freizeit & Kultur
Die Frösche am Joß-Fritz-Brunnen in Untergrombach. Foto: ch

Dehom in Ober- und Untergrombach: „Frösch“ und „Melkkiwwel“

Josef Lindenfelser hat für die Nachwelt die Herkunft der Ober- und Untergrombacher Necknamen festgehalten. Im Frühjahr nach der Schneeschmelze standen Wiesen, Äcker und Wald in der früheren Flussniederung unter Wasser. Das feuchte Sumpfgebiet, durch das die Eisenbahn geführt wurde, war ein „Eldorado“ für Frösche. In warmen Sommernächten erscholl ein weithin hörbares „Froschkonzert“. Nicht wenige Untergrombacher fassten dies als Aufforderung auf, die ruhestörenden Frösche zu fangen, um ihre...

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  • 28.02.18
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Dehoim in Oberderdingen: Wie die Oberderdinger, Flehinger und Großvillarser zu ihren Necknamen kamen

(ch) Ob sie es wollten oder nicht - wie fast überall haben auch die Bewohner von Oberderdingen, Flehingen und Großvillars von ihren Nachbarn im Lauf der Zeit Necknamen verpasst bekommen. Diese manchmal mehr, manchmal weniger schmeichelhaften Uznamen wurden üblicher Weise an bestimmten, als typisch angesehenen Merkmalen festgemacht. Vorbild Philipp Melanchthon? So wurden die Oberderdinger gerne „Philipple“ oder „Flippler“ gerufen, weil der Vorname Philipp damals im Ort weit verbreitet...

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  • 28.06.17
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Die "Kerschdekipper"-Skulptur in Unteröwisheim erinnert an die im Orts beheimatete Tradition des Kirschenanbaus. Foto: ch
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Dehom in Kraichtal: Der "Kerschdekipper" in Unteröwisheim

(ch) Der „Kerschdekipper“ schmückt den Friedrichsplatz in Unteröwisheim. Die Skulptur wurde vom Obst- und Gartenbauverein gestiftet und versinnbildlicht die in Unteröwisheim beheimatete Tradition des Kirschenanbaus. „Kerschdekipper“ ist auch der Neckname der Unteröwisheimer. Wenn Sie mehr zum Thema lesen möchten, klicken Sie einfach auf unsere Themenseite: Dehom in Kraichtal

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  • 14.03.17
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Dehom in Kraichtal: Von Häxäbroda bis Käschdäkippa - Vielfältig wie ihre Ortsteile sind auch die Necknamen der Kraichtaler

(ch) In Zeiten eines vereinten Europas muten Neck- oder Uznamen für Bewohner benachbarter Ortschaften eher folkloristisch an, und die Gelegenheiten, sich über einstige Rivalitäten zu amüsieren, werden seltener. Doch früher dienten die Necknamen der Abgrenzung und manchmal vielleicht auch - allem Spott zum Trotz – der Identitätsstiftung. Ihre Entstehung und vor allem ihre sprachliche Ausformung, das hat Walter Schmid in seinem Buch über die Kraichtaler Mundart aufgezeigt, ist untrennbar mit...

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  • 14.03.17
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Dehoim in Ölbronn-Dürrn: „Dodebritscher“, „Dilldabbe“ und „Kädderle“ - Wie die Dürrner und Ölbronner Necknamen entstanden

(ch) Für die Dürrner Bevölkerung sind gleich zwei Spitz- oder Necknamen überliefert. Der erste lautet „Dodebritscher“ und entstand angeblich wie folgt: Ein Dürrner Fuhrmann sollte einen verstorbenen Einwohner über den holprigen Kirchweg zu dem auch für Dürrn zuständigen Friedhof des Pfarrdorfes Kieselbronn karren. Mit der Peitsche den Sarg "gepritscht" Sarg und Wagen mussten manchen harten Stoß hinnehmen und es hörte sich an, als ob der Tote von innen gegen den Sargdeckel klopfe....

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  • 06.12.16
Freizeit & Kultur
Schloss Bauschlott: Auf den Fundamenten des ehemaligen gräflichen Wasserschlosses errichtete 1806 der badische Hofbaumeister Friedrich Weinbrenner das heutige neoklassizistische Landschloss. Foto: ch

Dehoim in Neulingen: Von Grofe, Hirsch´ und Backkörb´ - Woher die Neulinger ihre Necknamen haben

(ch) Wie in vielen Dörfern üblich, haben auch die Bauschlotter, Göbricher und Nußbaumer ihre Necknamen. Mit diesen scherzhaft und manchmal auch ein wenig spöttisch gemeinten Bezeichnungen bedenken die Bewohner umliegender Orte ihre Nachbarn. Leben wie die "Grofe" in Bauschlott Die Bauschlotter nennt man die „Grofe“, auf Hochdeutsch Grafen, wegen des dort seit 1540 bestehenden Wasserschlosses des Ritters Egloff von Wallstein. Das Wasserschloss ging 1726 in den Besitz der Markgrafen von...

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  • 27.11.16
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Vor dem Wössinger Seniorenzentrum Im Kronengarten erinnert seit 2011 die vom Künstler Friedhelm Zilly geschaffene Bronzefigur an die „Wössinger Mondspritzer“.
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Dehom in Walzbachtal: Von Kreizkepf und Mondspritzern

Wie Jöhlinger und Wössinger zu ihren Necknamen kamen (ch) Die Jöhlinger wurden früher von ihren Nachbarn auch „Kreizkepf“ genannt. Das lag daran, dass sie seit dem Mittelalter und bis vor 200 Jahren zum Domkapitel von Speyer gehörten und daher katholisch waren. Dafür konnten sie zwar nichts, denn damals musste sich jeder Untertan zur Konfession seiner Ortsherrschaft bekennen, aber die Mitmenschen sind nicht immer gerecht. Die vielen Wegkreuze waren den Nachbarn ein Dorn m Auge In...

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  • 01.09.16