Umweltschutz wird alltagstauglich

Im Haus gibt es eine Menge Möglichkeiten, wie man mit ein wenig Umsicht Energie sparen kann. Foto: djd/E.ON

Mit einfachen Tipps Energie sparen und die Umwelt schützen

(djd). Eigentlich genügt ein bisschen Umsicht, um unseren "ökologischen Fußabdruck" zu verkleinern. Doch im Trubel des Alltags verfallen wir schnell in Verhaltensmuster, die diesem Ziel zuwiderlaufen. Es ist daher sinnvoll, sich immer wieder ein paar einfache Alltagstipps in Erinnerung zu rufen.

Recycling ist gut, Müllvermeidung ist besser

Rund 626 Kilogramm Abfall erzeugt jeder deutsche Verbraucher im Jahr. Auch wenn Deutschland laut Eurostat mit einer Recyclingquote von 66 Prozent Weltmeister im Wiederverwerten ist: Der beste Müll ist der, der erst gar nicht entsteht. Kaffeebecher von zu Hause statt Coffee to go im Einwegbehältnis, Mehrwegtüte statt Papier oder Plastik, öfter mal mit Stofftaschen auf dem Markt frisches Gemüse statt abgepackte Ware kaufen. Bereits diese kleinen Verhaltensänderungen können spürbar Müll vermeiden.

Strom sparen, Ökotarife nutzen

Ladekabel von Smartphone und Tablet verbrauchen Strom, auch wenn kein Gerät angeschlossen ist, genau wie andere Elektrogeräte im Standby-Modus. Stecker raus oder Geräte mit schaltbarer Steckdose vom Netz trennen: Das lohnt sich. Unter www.eon.de gibt es weitere Infos und Energiespartipps. Wer etwa das Licht in den Räumen über Bewegungs- und Präsenzmelder automatisch schaltet, kann nie mehr vergessen, das Licht auszumachen. Sinnvoll ist auch der Umstieg auf Ökostrom. Dabei stellt der Energieversorger sicher, dass der Strom, den der Kunde verbraucht, zu 100 Prozent aus regenerativen Energiequellen ins allgemeine Netz eingespeist wird.

Mobil ohne Motor

Zum Auto gibt es eine Vielzahl von Alternativen: Bus, S- und U-Bahn oder die Straßenbahn sparen Energie und entlasten das Klima. Wer aufs Rad umsteigt, tut gleich noch etwas für die Fitness und ist in staugeplagten Städten oft schneller am Ziel. Und wer bei Flugreisen Angebote mit Kompensationszahlungen wählt, kann zwar die Emissionen nicht rückgängig machen. Dafür unterstützt er aber sinnvolle Projekte wie die Anschaffung energieeffizienter Kochöfen in Afrika, die Treibhausgase reduzieren.

Wasser sinnvoll einsetzen

Trinkwasser ist eine wertvolle Ressource, die auch im "Regenland Deutschland" nicht endlos in guter Qualität vorhanden ist. Zudem ist die Warmwasserbereitung im Schnitt für rund 15 Prozent des Energieverbrauchs im Privathaushalt verantwortlich. Öfter mal duschen statt baden, für die Gartenbewässerung Regenwasser sammeln, sparsamen Geschirrspüler statt Spülen von Hand: Damit gelingt es, unter dem Pro-Kopf-Durchschnittsverbrauch zu bleiben, der laut Statistischem Bundesamt bei 120 bis 125 Litern täglich liegt.
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