In Bretten zuhause: NABU und Eigentümer werten einen alten Umspannturm in Gölshausen auf
Ein Vogelhaus in Maxigröße

Vogelhaus nachher: So etwa könnte der begrünte und mit Nisthilfen bestückte Turm nach der Umgestaltung aussehen.
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  • Vogelhaus nachher: So etwa könnte der begrünte und mit Nisthilfen bestückte Turm nach der Umgestaltung aussehen.
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BRETTEN (gf) Die NABU-Aktiven Klaus Sturm und Roland Sautter betreuen bereits seit Jahren das Fledermausvorkommen und die Mauerseglerkolonie in der Kirche in Gölshausen. Als sie wieder einmal ganz oben im Kirchturm waren und den Blick über den Ort schweifen ließen, fiel ihnen jenseits der gegenüberliegenden Straßenseite ein großer Garten mit einem ausgedienten Stromumspannturm ins Auge.

Wechsel der Jahreszeiten zurückholen

Das war für die beiden der Anlass, mit den Eigentümern Kontakt aufzunehmen und die Möglichkeiten einer naturnahen Aufwertung des ganzen Areals ins Gespräch zu bringen. Achim Bürk und Doris Khan waren den Vorschlägen des NABU gegenüber sehr aufgeschlossen. Das Konzept beinhaltet im Wesentlichen die Pflanzung einer Hecke an den Rändern der Fläche und von wildem Wein zur Eingrünung des Turmes. 80 neu gepflanzte Kraichgausträucher und der wilde Wein sind schon im Boden und werden das Areal schon bald erheblich aufwerten. „Die Palette unserer heimischen Sträucher, die so dekorativ sind und so viel Leben geben, holt unseren Augen die Abwechslung der Jahreszeiten in den Garten zurück“, meint Gerhard Fritz, der zweite Vorsitzende des Brettener NABU.

Vögeln und Fledermäusen ein Heim geben

Zusätzlich darf der NABU den Turm zu einem Refugium für Fledermäuse und Vögel ausbauen. Der Giebel wird mit Öffnungen, die nur für Fledermäuse zugänglich sind, versehen. Ergänzt wird das Angebot für Fledermäuse noch durch Wandschalen an der Fassade. Weiter ist vorgesehen, unter der Dachtraufe an je einer Seite Mauersegler- und Mehlschwalbennisthilfen anzubringen. Durch entsprechende Maueröffnungen im Gebäude werden dann für Turmfalken, Dohlen, Schleiereulen, Sperlinge, Stare und den Hausrotschwanz Brutplätze angeboten. „Der NABU ist zuversichtlich, aber auch sehr gespannt darauf, wie sich die Besiedlung und der Bestand der verschiedenen Vogelarten über die Zeit entwickeln werden“, sagt Gerhard Fritz und zeigt sich zuversichtlich: „Mit etwas Glück wird dieser Garten sich zu einem Naturschwerpunkt mit Ausstrahlung über den gesamten Ortskern entwickeln.“

Mehr Beiträge und Bilder auf unserer Themenseite In Bretten zuhause

Weitere Informationen auf unseren Themenseiten NABU und NABU Bretten

Vogelhaus nachher: So etwa könnte der begrünte und mit Nisthilfen bestückte Turm nach der Umgestaltung aussehen.
Vogelhaus vorher: So sieht der Umspannturm in Gölshausen zurzeit noch aus.
Autor:

Chris Heinemann aus Bretten

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