Südbau bebaut zweiten Abschnitt auf Mellert-Fibron-Areal in Bretten
17 Wohnungen und Fernwärme-Netz

Nordost-Ansicht
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Bretten (hk) 1.700 Quadratmeter Wohnfläche verteilt auf 17 Wohnungen, 4.000 Quadratmeter Fläche für Kita, Büros und Gastronomie sowie ein Parkhaus: So lautet das Vorhaben der Südbau Ingenieur- und Planungsgesellschaft für den zweiten, noch unbebauten Bauabschnitt des Dienstleistungszentrums auf dem Mellert-Fibron-Areal in Bretten. Unter anderem soll das Reisebüro Lübeck künftig dort die gewerblich genutzten Räume beziehen. Dies teilte Südbau-Geschäftsführer Markus Vierling zusammen mit weiteren Eckdaten zum millionenschweren Bauprojekt auf der ehemaligen Industriebrache in einem Pressegespräch am gestrigen Dienstag mit. Geplant seien zudem insgesamt 198 Stellplätze, davon 150 Stück im nichtöffentlichen Quartiers-Parkhaus, das parallel zur Bahntrasse verlaufen soll und 48 Stellplätze im Außenbereich. Zusammen mit dem ersten Bauabschnitt sollen laut Angaben von Vierling insgesamt 300 Arbeitsplätze geschaffen und beibehalten werden.

„Werden Industriebrache so überbauen, dass jeder etwas davon hat“

Die beiden fünfgeschossigen Gebäude A und B sollen mit einem gläsernen Verbindungsgang versehen werden. Auch sollen sie mit den bereits vorhandenen Bauten harmonieren und sich so zu einem „Gesamtensemble“ fügen. Bewusst habe man die oberen Baukörper etwas abgesetzt, um die Trennung zwischen Wohn- und Dienstleistungsbereich zu betonen. Zu den Vorzügen des Standorts gehöre die Nähe zu den Stadtbahnhaltestellen, zum Gesundheitszentrum im Kraichgau-Center, zur Apotheke und zu den Einkaufsmöglichkeiten. „Wir werden diese Industriebrache so überbauen, dass jeder etwas davon hat“, sagte Vierling und fügte hinzu: „Allein in diesen zweiten Bauabschnitt investieren wir circa 19 Millionen Euro.“ Der Spatenstich soll Mitte 2020 erfolgen, die Fertigstellung der Gebäude im Jahr 2022. Viele Anfragen zu den Objekten zeigten schon jetzt, wie interessant der Standort im Kern der Stadt sei. „Hier sind die Rahmenbedingungen positiv. Deshalb investieren wir in diese Fläche“, so Vierling.

„Dort einen ‚Klotz‘ hinzustellen, wäre zu einfach gewesen“

Hervorstechend für den Standort sei auch die modulare Planungskonstruktion der Gebäude: Abgesehen von der „Hülle“ könne individuell nach den Vorgaben und Maßstäben der Mieter oder Erwerber geplant werden. In die Konzeption sei auch eine Fernwärme-Versorgung auf dem ganzen Areal eingeflossen. „Sehr innovativ“, sagte Bürgermeister Michael Nöltner dazu. Mit Hilfe der Stadtwerke Bretten werde, begonnen von der Rechbergklinik bis zur Firma Seeburger über das Technische Rathaus bis hin zum Mellert-Fibron-Areal und dem Wohngebiet „Steiner Pfad“ bis zu den Stadtwerken ein Fernwärme-Netz geschaffen. Oberbürgermeister Martin Wolff lobte die Planungen: „Es wird eine hervorragende, moderne Architektur geschaffen, die ihren ganz eigenen Charakter hat. Dort einen ‚Klotz‘ hinzustellen, wäre zu einfach gewesen.“

Autor:

Havva Keskin aus Bretten

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