"die aktiven" in Diedelsheim: "Unbürokratische Lösungen"

Vier von elf Diedelsheimer "aktiven": Sandra Kern, Wolfgang Lübeck, Vanessa Liebig und Jörg Stanja (v.l.).
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Erstmals kandidiert dieses Jahr die Wählerinitiative „die aktiven“ für den Diedelsheimer Ortschaftsrat. Eine Abordnung aus Wolfgang Lübeck, Sandra Kern, Jörg Stanja und Vanessa Liebig stellte der Brettener Woche stellvertretend für alle elf Kandidaten die Anliegen der Wählerinitiative vor.

Bretten (ger) Erstmals kandidiert dieses Jahr die Wählerinitiative „die aktiven“ für den Diedelsheimer Ortschaftsrat. Eine Abordnung aus Wolfgang Lübeck, Sandra Kern, Jörg Stanja und Vanessa Liebig stellte der Brettener Woche stellvertretend für alle elf Kandidaten die Anliegen der Wählerinitiative vor.

Mehr Einbahnstraßen und Zebrastreifen

Großes Verbesserungspotential hat in den Augen der „aktiven“ die Verkehrssituation in Diedelsheim. Radwege seien so gut wie nicht vorhanden, der Verkehr sei stark angestiegen und die Parksituation sei nicht nur auf der Schwandorfer Straße mehr als angespannt. Mit Einbahnstraßenregelungen in kleineren Seitenstraßen könnte da schon einiges entzerrt und auch mehr Parkplätze geschaffen werden, betonen "die aktiven". Damit vor allem die Kinder sich sicher im Dorf fortbewegen könnten, wäre ein Zebrastreifen im Ortskern wünschenswert und bei den Kindergärten und der Schule ein verkehrsberuhigter Bereich, zum Beispiel mit Bremsschwellen, von Nutzen, betonen die Kandidaten. Das allgemeine Sicherheitsgefühl würde eine bessere Straßenbeleuchtung mit LED sowie eine stärkere Polizeipräsenz erhöhen.

Für die Jugend ist noch Luft nach oben 

Gerade für die Jugend ist in den Augen der Wählerinitiative noch Luft nach oben. Als größter, in den letzten Jahren stark gewachsener Stadtteil, der mit Fertigstellung des Steinzeugparks bald noch weiter wachsen werde, sei der Bedarf hoch. „Wir fragen uns zum Beispiel, warum der Sportplatz nur von Vereinen genutzt werden darf“, so Lübeck. Eine – eventuell zeitlich begrenzte – Nutzung auch für die Allgemeinheit wäre denkbar.
Die Spielplätze seien zwar gut über den Ort verteilt, der eine oder andere könnte aber eine Aufwertung vertragen. „Wir würden das gerne unbürokratisch angehen. Auch Bürger könnten sich ja dafür einsetzen, dass die Spielplätze zumindest sauber gehalten werden“, merkt Stanja an. Auch die Schaffung eines Wasserspielplatzes samt Generationenpark mit Trimm-dich-Geräten für jedes Alter würde das Zusammenleben im Ort schöner machen. Mehrere Anläufe habe es schon für einen Jugendtreff gegeben, bisher ohne Erfolg. Der Grillplatz gehöre ertüchtigt und mit einer Toilette und einem kleinen Spielplatz aufgewertet. Am Herzen liege den „aktiven“ auch die Erhaltung der medizinischen Grundversorgung im Ort.

Verbesserungen auch beim Hochwasserschutz

Unbürokratische, pragmatische Lösungen streben „die aktiven“ auch für den Hochwasserschutz an. Schon in Gesprächen mit Anwohnern bekomme man viele Hinweise. „Denen fallen Lösungen ein, die auch kurzfristig machbar wären“, konkretisiert es Liebig. Etwa den bereits bestehenden Kanal am Saalbach durch Querstollen so zu ertüchtigen, dass Hochwasser auch dort abfließen kann. Insgesamt wünscht sich die Initiative ein schöneres Ortsbild, etwa entlang der Steinzeugstraße. Auch hier denke man an kleine, kurzfristige Lösungen durch Ansprache der Anwohner.

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