Friedenstage 2020 und Weihnachtsmarkt sind abgesagt
Die neuen Corona-Vorgaben für die Stadt Bretten

Der Krisenstab der Stadt Bretten hat über die neuen Corona-Regeln aufgeklärt.
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Bretten (kn) Am kommenden Montag, 2. November, sollen die von Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) und den Ministerpräsidenten der Länder am Mittwoch, 28. Oktober, beschlossenen tiefgreifenden Einschränkungen des öffentlichen Lebens starten. Doch was bedeuten diese Maßnahmen konkret für die Melanchthonstadt Bretten? Abgestimmt auf die bisherigen Vorgaben der Landesregierung hat der Krisenstab der Stadt nun die folgenden Regelungen veranlasst, die überdies ab 2. November gelten:

  • Städtische Veranstaltungen bis Ende November wie beispielsweise die Friedenstage 2020 werden abgesagt. Bereits bezahlte Tickets können in der Tourist-Info erstattet werden. Vorausschauend auf den Dezember wurde darüber hinaus entschieden, dass es in diesem Jahr keinen Weihnachtsmarkt geben wird.
  • Die Brettener Museen bleiben ab sofort geschlossen und auch die städtischen Hallen werden nur noch für den zwingend notwendigen Betrieb genutzt. Das Melanchthonhaus wird ebenfalls ab dem 2. November bis auf Weiteres geschlossen. Die für November geplanten Veranstaltungen, der Auftritt von „Dein Theater“ mit dem Stücke „Sagenhaft“ am 13. November sowie der Sonntagsvortrag am 22. November sind abgesagt. Die bereits erstandenen Eintrittskarten für den Theaterabend am 13. November können bei der Tourist-Info in Bretten zurückgegeben werden. Der Beitrag wird erstattet.
  • Die Stadtbücherei bleibt weiterhin geöffnet, allerdings dürfen sich maximal fünf Besucher gleichzeitig inden Räumlichkeiten aufhalten. Daher empfiehlt die Stadt wieder verstärkt online oder telefonisch vorzubestellen.
  • Das Rathaus und das technische Rathaus bleiben geöffnet. Im Foyer des Rathauses wurde ein den Corona-Bestimmungen angepasster Wartebereich sowohl für Termine in den Fachämtern, als auch für den Bürgerservice eingerichtet.
  • Die Krisenhotline der Stadt ist ab sofort unter 07252 921921 oder corona-info@bretten.de wieder während der Öffnungszeiten des Bürgerservices besetzt und beantwortet aufkommende Fragen.

„Die kommenden Wochen werden für uns alle nicht einfach. Viele Bereiche wie Gastronomie und Kultur haben mühsam versucht sich wieder aufzurappeln und müssen nun für vier Wochen schließen. Der Bund und die Länder halten diese getroffenen Einschränkungen aber für das geeignete Mittel, damit sich das Virus nicht weiter unkontrolliert ausbreitet", erklärte der Brettener Oberbürgermeister Martin Wolff die neuesten Maßnahmen. Auch in Bretten sei man mit steigenden Infektionszahlen konfrontiert. "Ich bin froh, dass beim aktuellen Vorgehen von Bund und Ländern ganz bewusst auf die Schließung der Kitas und Schulen sowie des Einzelhandels verzichtet wird, um das wirtschaftliche Leben nicht komplett zum Erliegen zu bringen", so OB Wolff weiter. Nun müsse für einen Monat die Notbremse gezogen werden, damit sich die Lage entspanne und "wir dann hoffentlich Weihnachten im Kreis der Familie feiern können", betont Wolff.

Die Regeln, die Bund und Länder beschlossen haben, finden Sie hier.

Mehr finden Sie auf unserer Themenseite Coronavirus.

Autor:

Christian Schweizer aus Bretten

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