Auf Grundstück der ehemaligen Malag-Villa in Bretten soll unter anderem ein 82 Meter hoher Turm entstehen
Gelände für Bauprojekt "Melanchthonhöhe" wurde gerodet

Blick auf das Grundstück, auf dem die Melanchthonhöhe entstehen soll.
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  • Blick auf das Grundstück, auf dem die Melanchthonhöhe entstehen soll.
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Bretten (kn) Das spektakuläre Bauprojekt namens "Melanchthonhöhe" der BVA Immobiliengruppe auf dem Grundstück der ehemaligen Malag-Villa an der Kreuzung der B35 und der B294 hat in Bretten für viele Diskussionen gesorgt (wir berichteten unter anderem hier und hier). Seit der Präsentation der Pläne im Juli 2020 ist es um das Bauvorhaben, das in einem bis zu 82 Meter hohen Turm gipfeln soll, jedoch wieder ruhiger geworden.

Bäume, Büsche und Gestrüpp gerodet

Aufmerksame Spaziergänger und Autofahrer haben in den letzten Tagen jedoch eine deutliche Veränderung auf dem Grundstück an der Kreuzung Alexanderplatz bemerkt. So wurden auf dem Areal zahlreiche Bäume gefällt sowie Büsche und Gestrüpp gerodet. Volker Gairing, geschäftsführender Gesellschafter der BVA, betont gegenüber der Brettener Woche/kraichgau.news, man habe "das zeitliche Fenster, in dem das Fällen von Bäumen erlaubt ist, genutzt". Viele Bäume seien zudem "sturmgefährdet" gewesen und hätten schon allein aus Sicherheitsgründen gefällt werden müssen. "Das war eine reine Vorsichtsmaßnahme", so Gairing. Auch der Straßenbaulastträger habe einige Rodungen im Bereich der Bundesstraßen vorgenommen. Die Entfernung der Büsche und des Gestrüpps habe indes dazu gedient, um dem Vermessungsingenieur ein störungsfreies Arbeiten zu ermöglichen.

"Es braucht alles seine Zeit"

Auf den Status Quo der Planungen zum Vorhaben "Melanchthonhöhe" angesprochen, erklärt Gairing: "Das braucht alles seine Zeit und durch die Corona-Pandemie dauert auch alles ein bisschen länger". Dennoch sei man fortlaufend zu dem Vorhaben mit der Stadt Bretten und den übergeordneten Behörden im Gespräch. Sehr gefreut habe ihn im Übrigen der Zuschlag der Gartenschau für die Melanchthonstadt. "Das ist eine große Chance und hat eine sehr nachhaltige Wirkung", ist Gairing überzeugt.

Autor:

Christian Schweizer aus Bretten

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