Erlebe Bretten

40 Hektar Blühfläche für mehr Artenvielfalt
Große Beteiligung der Landwirte am "Komblü"-Programm

Der Brettener Bürgermeister Michael Nöltner (Fünfter von rechts) mit den Landwirten und Matthias Pittinger von der Stadtverwaltung (links) vor einer Blühfläche in Gölshausen.
  • Der Brettener Bürgermeister Michael Nöltner (Fünfter von rechts) mit den Landwirten und Matthias Pittinger von der Stadtverwaltung (links) vor einer Blühfläche in Gölshausen.
  • Foto: Susanne Maske
  • hochgeladen von Christian Schweizer

Bretten (kn) Zu einem gemeinsamen Fototermin trafen sich auf Einladung des Brettener Bürgermeisters Michael Nöltner Landwirte aus Bretten und Gondelsheim, um auf das städtische Förderprojekt "Komblü - Bretten blüht auf" aufmerksam zu machen. Das gemeinsam mit den Landwirten ausgearbeitete und im Frühjahr 2019 beschlossene Förderprogramm ist auch im Jahr 2021 mit rund 40 Hektar Fläche voll ausgeschöpft. Ziel ist es, Blühstreifen auf Ackerflächen langfristig zu fördern, um Insekten – insbesondere Wild- und Honigbienen – eine Nahrungsgrundlage zu bieten. Diesen und anderen Tieren, wie Kleinwild, fehlen in der intensiv genutzten Agrarlandschaft Nahrungs-, Deckungs- und Rückzugsmöglichkeiten.

"Förderprogramm ist langfristig angelegt"

Das in Kooperation mit den Landwirten und dem NABU Bretten entwickelte Förderprogramm "Komblü" soll den Lebensraum "Feldflur" aufwerten und dem Artenschwund entgegenwirken. Dafür erhalten die Landwirte jeweils 900 Euro pro Hektar, den sie zur Verfügung stellen, als Förderung. Insgesamt beteiligen sich im dritten Programmjahr 22 Landwirte mit Flächen in fast allen Stadtteilen.
"Das Förderprogramm ist langfristig angelegt und strebt eine dauerhafte Kooperation mit den beteiligten Brettener Landwirten an", heißt es von der Stadtverwaltung.

Nächster Schritt ist Erhalt der Solitärbäume

Viele Blühflächen sind in der Feldflur bereits zu sehen. In einem nächsten Schritt soll das bestehende Förderprogramm erweitert werden und markante Bäume, die auf Ackerland stehen, in die Förderung miteinbezogen werden, um diese zu erhalten. „Solitärbäume, die auf dem freien Feld stehen, beherbergen ein Mikroklima, das Insekten, Tieren und Wildpflanzen einen Lebensraum bietet“, betont Bürgermeister Nöltner. Dazu werde aktuell durch die Verwaltung ein entsprechendes Konzept ausgearbeitet, um die dann angepassten Förderrichtlinien des Förderprogramms dem Gemeinderat zur Entscheidung vorzulegen.

Autor:

Christian Schweizer aus Bretten

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