Land unter bei Intersport in Bretten

Mit Schirm einkaufen im Intersport in Bretten. wh
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Land unter bei Intersport in Bretten. Mitarbeiter fühlen sich von Stadt allein gelassen.

Bretten (wh/hk) Ein Anruf bei der Brettener Woche: Wasserschaden bei Intersport in der Weißhofer Galerie – auf der Rolltreppe steigt die Spannung. Wie schlimm ist es wirklich? Auf den ersten Blick ist in der Filiale nichts zu sehen, was daran liegt, dass nur der schwer einsehbare linke Bereich bei Intersport betroffen ist, dieser Teil dafür aber umso mehr. An verschiedenen Stellen haben sich Pfützen gebildet, eine ist fast vier Quadratmeter groß, und es tropft einem beim Gehen auf den Kopf, die Schuhe werden nass, eine Umkleidekabine ist unbenutzbar, die Sturzgefahr ist hoch.

„Es kommt keiner, es guckt keiner“

Die Wassertropfen, die aus Rissen in der Decke kommen, seien so unnachgiebig, die aufgestellten Eimer so schnell voll, dass selbst Aufwischen nichts mehr bringe, berichten die Mitarbeiterinnen. Diese fühlen sich mit dem Problem allein gelassen: „Es kommt keiner, es guckt keiner“, so Stefanie Bickel. Doch in den anderen Geschäften in der Weißhofer Galerie gibt man sich auf Nachfrage überrascht: Wasser bei Intersport? Keine Ahnung, heißt es da. Den Vermieter, die Brettener Kommunalbau GmbH, eine Gesellschaft der Stadt Bretten, habe man über den „Katastrophenzustand“ bereits in Kenntnis gesetzt. Tatsächlich kommt später auch noch die Heizungsbaufirma, die ein paar Tage zuvor Reparaturarbeiten an der Heizung vorgenommen hat. Dabei sei ein Rohr geplatzt, was wohl die Ursache für den Wassereinbruch im Geschäft sei. Die genaue Stelle des Lecks konnte aber bisher noch nicht gefunden werden.

Auf der Suche nach dem Leck

„Es passiert, dass mal ein Heizungsrohr platzt“, kommentiert Oberbürgermeister Martin Wolff den Schaden. Dies sei der erste Wasserschaden in diesem Jahr in der Weihhofer Galerie, die im Dezember 2014 nach einer kompletten Sanierung in dem Gebäude aus den 70er Jahren eröffnet wurde. Dem widersprechen die Mitarbeiterinnen: „Vor vier Wochen war es schon einmal so schlimm“. „Wir werden damit professionell umgehen sowie ein eventuelles Firmenverschulden prüfen“, so Martin Wolff weiter. Zudem sei man gerade auf der Suche nach dem Leck. Das Wasser sei mittlerweile aufgewischt und von Seiten der Stadt habe man keine Schäden an der Ware feststellen können. Die Mitarbeiterinnen berichten hingegen von Schäden nicht nur an der Ware, sondern auch am Mobiliar und am Fußboden. Tatsächlich sind viele Kleidungsstücke klatschnass. Auf dem Boden zeichnen sich um die Pfützen herum braune Ränder ab, was ein Hinweis auf schmutziges Wasser ist. Auch viele Kunden seien „geschockt“ über die Zustände gewesen, so die Mitarbeiterinnen. Nur die wenigsten würden es mit Humor nehmen.

Autor:

Christian Schweizer aus Bretten

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