Projekt "Trinkwasserbars": Offizielle Übergabe der Wasserspender an Schulen

Die Stadtwerke Bretten installierten an Schulen in Bretten und Gondelsheim Trinkwasserspender für die Schülerinnen und Schüler.
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Neu installierte Trinkwasserspender sollen zukünftig den Durst von Schülerinnen und Schülern aus fünf Schulen in der Umgebung löschen. Am gestrigen Montag fand die offizielle Übergabe der Wasserspender bei den Stadtwerken Bretten statt.

Bretten (sw) Den Schülern günstiges Wasser anbieten und dabei den Zuckerkonsum reduzieren: Das soll das Projekt "Trinkwasserbar" bewirken, das von der Wählerinitiative "die aktiven" in Kooperation mit den Stadtwerken Bretten ins Leben gerufen worden ist. Die Idee sei schon vor zweieinhalb Jahren zum ersten Mal aufgekommen, damals aber ins Leere gelaufen, berichtet Stefan Kleck, Geschäftsführer der Stadtwerke Bretten. „Diesmal haben wir vehementer nachgefragt und sie auch umgesetzt." Und das Ergebnis kann sich sehen lassen: An vier Schulen in Bretten, dem Edith-Stein-Gymnasium, dem Melanchthon-Gymnasium, der Max-Planck-Realschule und der Schillerschule sowie an der Kraichgauschule in Gondelsheim wurden die sogenannten "Trinkwasserbars" installiert und unter Anwesenheit der jeweiligen Schulleitungen offiziell übergeben.

Weg von den Softdrinks

"Die Qualität des Brettener Wassers ist hervorragend", erklärt Oberbürgermeister Martin Wolff. Aus diesem Grund werde das Trinkwasser in den Spendern nicht noch zusätzlich gefiltert, sondern komme direkt aus der Leitung. Ein großes Anliegen war den Verantwortlichen dabei die Gesundheit der Kinder und Jugendlichen. Martin Knecht, Schulleiter der Max-Planck-Realschule, sieht das Projekt als wichtige Maßnahme in Richtung Gesundheitserziehung: „Es ist erforderlich, dass wir von den Süßigkeiten wegkommen.“ Übermäßiger Konsum von zuckerhaltigen Softdrinks solle durch das Bereitstellen der Wasserspender reduziert werden. Und wenn die Kinder dazu übergingen, regelmäßig Leitungswasser zu konsumieren, dann könne sich vielleicht auch noch der eine oder andere Erwachsene etwas von diesem Verhalten abschauen, ergänzt Kleck. 

Weit über 3.000 Schüler profitieren

Die Kosten für Anschaffung und Installation der Wasserspender wurden von den Stadtwerken übernommen, während laufende Wasser-, Strom- und Wartungskosten durch ein Entgelt in Höhe von zwei bis drei Euro pro Schüler im Jahr gedeckt werden sollen. Außerdem erhielten die weit über 3.000 Schüler und Schülerinnen, die von den Wasserspendern profitieren können, kostenlose Trinkflaschen. Elke Bender, Schulleiterin des Melanchthon-Gymnasiums, zeigt sich überzeugt von dem Projekt: "Ich bin sicher, dass es ein Erfolgskonzept sein wird." So seien unzählige Schüler des MGB gleich zu den neuen Automaten geströmt, um ihre Flaschen zu befüllen.

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