Festakt zu 1.250 Jahre Rinklingen
Rinklingen feiert seine Geschichte

Ortsvorsteher Heinz Lang.
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Bretten-Rinklingen (war) „Das schönste Projekt meiner Amtszeit waren die Wand und der Brunnen am alten Wasserreservoir, die wir gestaltet haben." Das sagte der noch-amtierende Ortsvorsteher des Brettener Stadtteils Rinklingen, Heinz Lang, beim Festakt zu „1250 Jahre Rinklingen“ am vergangenen Freitagabend in der Sporthalle des Ortes. Dafür, dass der Festakt auch ein überwältigendes Jubiläumsfest wurde, sorgten indes Helfer sowie sieben Auszubildende der Stadtverwaltung sowie zahlreich Ehrenamtliche  der örtlichen Vereine, der Feuerwehr und der Evangelischen Kirche. Mit beispiellosem Einsatz kümmerten sie sich um das kulinarische Wohl der rund 600 Besucherinnen und Besucher sowie im Vorfeld auch um den Aufbau der Veranstaltung.

„Seht Ihr, wie sich das entwickelt hat“

Untermalt wurde das Programm von den Sängern des Sängerbunds Rinklingen mit Streichquintett, unter der Leitung von Bernd Neuschl. Gerade ihr „Exsultate, jubilate“ von Karl Jenkins durchflutete mit der gewaltigen Stimmkraft der einzelnen Mitglieder den Raum. Oberbürgermeister Martin Wolff begrüßte nicht nur die Ehrengäste im Saal, sondern würdigte Rinklingen, das erstmals 1250 im Lorcher Codex genannt worden ist und erwähnte auch das Kloster Lorsch mit dem Hinweis, „Seht Ihr, wie sich das entwickelt hat.“ Dabei betonte er, dass Rinklingen als erster Stadtteil 1970 in die Stadt Bretten eingemeindet wurde. Vor allem der „soziale Zusammenhalt, der umliegende Wald und vieles andere" mache Rinklingen zu einem lebenswerten Ort. Dies habe aber auch „mit den Menschen zu tun, die hier wirken.“

Ein "lebenswerter Ort"

Wolff hob Rinklingen auch als „lebenswerten Ort“ hervor, was der  Landtagsabgeordnete Joachim Kößler (CDU) in seiner Rede aufgriff, denn „wenn man in Rinklingen geboren ist, kommt man gern hierher. Gerade in einer Zeit, in der der Begriff ‚Heimat‘ so wertvoll ist, ist es wichtig, Wurzeln zu schlagen.“ Auch der Brettener Verleger Thomas Lindemann lobte in seinem Festvortrag das „verrückte und erfinderische Dorf“ sowie dessen regionale Produkte und gab einige dörfliche Schmankerl zum Besten. Er würdigte auch die berühmte Rinklinger Linde in der Nähe des Friedhofs, die in Form eines Abschiedsliedes, geschrieben von Ludwig Egler, von Sängerbund und Publikum nach mehr als 450 Jahren verabschiedet wurde, weil diese innen morsch und hohl ist und ansonsten zusammenbrechen könnte. Lindemann wünschte sich prompt eine neue Linde und verabschiedete das Publikum damit in einen rundum gelungenen Abend.

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Kraichgau News aus Bretten

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