Umfrage der "aktiven": Mitglieder starten Erhebung zur Nahversorgung in Brettener Stadtteilen

Die Nahversorgung ist in Stadtteilen ein Problem. Pixabay, MichaelGaida
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  • hochgeladen von Christian Schweizer

Das Thema Nahversorgung sorgt in den Stadtteilen von Bretten immer wieder für verärgerte Gesichter und Kopfschütteln. In einer Umfrage über die Brettener Woche wollen "die aktiven" nun herausfinden, wie es um die Zufriedenheit oder Unzufriedenheit der Stadtteil-Bewohner mit der dortigen Nahversorgung steht.

Bretten (swiz) Das Thema Nahversorgung sorgt in den Stadtteilen von Bretten immer wieder für verärgerte Gesichter und Kopfschütteln. Banken schließen dort ihre Filialen, eine Poststelle sucht man oft vergebens und auch die kleinen Lebensmittelgeschäfte haben sich weitestgehend von dort zurückgezogen. Zuletzt war das Thema durch die angekündigte Einstellung des CAP-Mobils der Lebenshilfe wieder in die Schlagzeilen gekommen. In einer Umfrage über die Brettener Woche wollen die Mitglieder der Wählerinitiative "die aktiven", Arno Rath und Andreas Kraus, nun herausfinden, wie es genau um die Zufriedenheit oder Unzufriedenheit der Stadtteil-Bewohner mit der dortigen Nahversorgung steht und welche Versorgungsart diese in der Zukunft bevorzugen würden.

Gerade für ältere Menschen ist Grundversorgung wichtig

"Unserer Meinung nach ist es unerlässlich, dass wir gerade für die älteren Menschen eine gewissen Grundversorgung in den Stadtteilen aufrechterhalten müssen", betont Rath im Gespräch mit der Brettener Woche. "Denn für viele dieser Menschen war das Sterben der Nahversorgung nicht vorhersehbar."
Für Kraus ist ein bezahlbarer Bringdienst für die Waren des täglichen Bedarfs ein gangbarer Weg, um die Lücke in der Nahversorgung der Stadtteile zu schließen. "Dabei könnte ein Lebensmittler die Bestellungen für einen Stadtteil bündeln und die Waren dann zwei- oder dreimal pro Woche an bestimmten Stellen im Ort zur Abholung deponieren." Ein guter Ort für diese Art von "Nahversorgungsstationen" wäre laut Rath das jeweilige Rathaus im Stadtteil. "Damit könnten die Stadtteilverwaltungen auch wieder zu Kommunikationszentren werden, wo sich gearde die älteren Leute treffen." Durch die Sammelbestellungen müssten die Waren des Bringdienstes dann auch nicht unbedingt teurer werden als im Supermarkt, betont Kraus. swiz

Die Anzeige zur Umfrage der "aktiven" finden Sie auf Seite 9 der aktuellen Ausgabe der Brettener Woche. Teilnehmen kann man an der Umfrage auch online unter www.andreas-kraus.info.

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