Neue Heimleitung im Seniorenzentrum „Im Brückle“ in Bretten
„Ich fühle mich sehr wohl in dieser Familie“

Manfred Grich hat im Juni 2021 die Heimleitung im evangelischen Seniorenzentrum "Im Brückle" in Bretten übernommen.
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  • Manfred Grich hat im Juni 2021 die Heimleitung im evangelischen Seniorenzentrum "Im Brückle" in Bretten übernommen.
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Bretten (hk) Manfred Grich ist der neue Heimleiter des evangelischen Seniorenzentrums „Im Brückle“ in Bretten. Am vergangenen Donnerstag fand die offizielle Einführung in das Amt statt. Der gebürtige Karlsruher studierte Erziehungs- und Sozialwissenschaften in Heidelberg. Nach seinem Studium startete er seine soziale Laufbahn als Einsatzleiter von Zivildienstleistenden. Seit 1995 leitet Manfred Grich stationäre Einrichtungen der Altenhilfe. Schwerpunkt seiner Tätigkeit war und ist die Entwicklung von Wohn- und Pflegekonzepten: vollstationäre Hausgemeinschaften, ambulant betreute Wohngemeinschaften, spezialisierte Demenzbetreuung und die Einbindung in Quartier. Zuletzt leitete er die Abteilung Altenhilfe beim Caritasverband in Karlsruhe.

„Ein bisschen fehlen mir die Worte“

„Das Evangelische Stift Freiburg ist wie eine große Familie“, sagte der neue Heimleiter nach dem Gottesdienst im Seniorenzentrum. Diese Worte aus den ersten Gesprächen im Vorfeld des Stellenwechsels hätten, so Grich, einen bleibenden Eindruck hinterlassen. In den Begegnungen der letzten zwei Monate seit seinem Dienstantritt habe sich dieser Eindruck bestätigt: „Das waren keine leeren Worthülsen.“ Er habe vielmehr ein vertrauensvolles Miteinander, Leben und Arbeiten erlebt. „Trotz meiner langjährigen Berufserfahrung in der Leitung von Altenpflegeeinrichtungen und Diensten der Alten- und Behindertenhilfe, stehe ich nun hier und bin zutiefst gerührt“, sagte Grich und weiter: „Ein bisschen fehlen mir die Worte.“ Er bedankte sich bei seinen Vorgesetzten, die ihm die Leitung des Seniorenzentrums anvertraut haben und bei seinen Kolleginnen und Kollegen, dass sie „mich so schnell akzeptiert haben.“ Dankesworte richtete er auch an die Bewohnerinnen und Bewohner sowie an das „soziale und politische Umfeld für die offenen Begegnungen und Gespräche. Ich fühle mich sehr wohl in dieser Familie.“ Zum Schluss bedankte sich Grich auch bei seiner Partnerin und Lebensgefährtin, die ihm immer zur Seite stehe.

„Manchmal braucht es im Leben einen Neustart“

„Auch wenn eine lange Zeit alles problemlos funktioniert – manchmal braucht es im Leben einen Neustart“, umschrieb Carsten Jacknau, Vorstand des Evangelischen Stifts Freiburg, den Anlass der Feier. „Das Leben entwickelt sich, wir verändern uns und das Leben besteht aus immer wieder kleinen und großen Neustarts“, sagte Jacknau und ergänzte: „Ein Neustart beinhaltet die Chance, Dinge zu ändern – und wie gut, dass es diese Chance gibt.“ Er freue sich nun, dass Grich dem Seniorenzentrum frische Impulse geben, die Einrichtung „strategisch und strukturell“ weiter entwickeln und „Bewährtes erhalten und Neues wagen“ werde. Das Seniorenzentrum als Akteur im Sozialraum zu entwickeln und eine aktive Vernetzung zu den Sozialpartnern und zu der Kommune herzustellen, das sei dem neuen Heimleiter wichtig, sagte Jacknau. „Vertrauen Sie, lieber Herr Grich und liebe Mitarbeitende, neuen Wegen, wie schwierig sie auch sein mögen. Auf diesen Wegen lässt Gott uns aber auch nicht allein. Er kommt uns entgegen.“ Es sei wichtig, so Jacknau, neue Anfänge zu wagen und ausgetretene Pfade zu verlassen.

„Das Schiff Seniorenheim gut durch alle Stürme der Zeit steuern“

Auch Oberbürgermeister Martin Wolff wünschte dem neuen Heimleiter „ruhige Fahrwasser und dass Sie das Schiff Seniorenheim gut durch alle Stürme der Zeit steuern.“ Wolff dankte allen Mitarbeitenden, die in den vergangenen Monaten „weit über ihre Belastungsgrenze hinaus, aufopferungsvoll ihren Dienst geleistet haben. Das zeigt aber auch, dass der Kapitän ohne seine Mannschaft nichts ist.“
Ulrike Trautz, Dekanin des Evangelischen Kirchenbezirks Bretten-Bruchsal, sprach ebenso ihre Glückwünsche aus: „Ich wünsche Ihnen, dass Sie in diesem Haus von der Liebe, die Gott schenkt, wenn wir uns einander zuwenden und für einander einsetzen, spüren dürfen.“ Trautz sagte, es mögen sich unter der Leitung von Grich Lebensräume öffnen, in denen Menschen auf der letzten Wegstrecke ihres Lebens gut begleitet und geachtet ihren Weg gehen können. „Ich freue mich gemeinsam mit meinen Kollegen Dietrich Becker-Hinrichs und Ralf Bönninger und auch mit dem katholischen Kollegen Harald Maiba auf ein gutes Miteinander“, so Trautz zum Schluss.

Autor:

Havva Keskin aus Bretten

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