Kick-Off-Event für besonderen Karrieretag
„Werde zu Deiner besten Version“

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Bretten (hk) „Er wollte Chemielaborant werden und wurde Oberbürgermeister – es hätte schlimmer kommen können“, scherzte Sportmoderator und Kommentator Michael Leopold, als er am gestrigen Abend den Brettener Oberbürgermeister Michael Wolff von der Bühne der Stadtparkhalle verabschiedete. Wolff hatte zuvor in seiner Rede den Anlass der Veranstaltung treffend auf den Punkt gebracht: „Die Entscheidung für den richtigen Beruf ist eine so grundlegende Entscheidung im Leben, dass man sich seiner Sache hoffentlich sehr sicher sein muss. Umso besser, wenn es Hilfen und Chancen gibt, sich zu informieren und um von den Erfahrungen anderer profitieren zu können.“ Aus diesem Grund kamen Vertreterinnen und Vertreter unterschiedlicher Institutionen und Unternehmen sowie Lehrerinnen und Lehrer zusammen, um herauszufinden auf welcher Basis die Schülerinnen und Schüler in ihrer beruflichen Entwicklung unterstützt werden können. Hintergrund ist die für die Brettener Johann-Peter-Hebel-Gemeinschaftsschule (GMS) groß angelegte Imagekampagne, die von der JOBSADVISION GmbH erarbeitet und durchgeführt wurde.

Karrieretag im Wildparkstadion

Nach dem Sektempfang ergriff Dr. Wolfgang Halbeis vom Schulleitungsteam das Wort und stellte die philosophische Fundierung der Gemeinschaftsschule, den Leitsatz „Werde zu Deiner besten Version“, aktuelle Projekte der Schulentwicklung und das Schulprofil vor. Im Rahmen der Imagekampagne wurde ein durchgängig neues Corporate Design geschaffen, die Webseite der GMS neugestaltet und im Zuge dessen drei neue Maskottchen zum Leben erweckt: Johanna, Peter und Tab führen nun virtuell durch die Schule. Schülerinnen und Schüler der GMS beenden ihre Schulzeit mit einem vollwertigen Realschulabschluss nach Klasse 10 oder dem Hauptschulabschluss nach Klasse 9. Im Anschluss an die Schulzeit kann die Oberstufe in eine der Partner-Gymnasien der GMS begonnen werden. Alternativ können Schülerinnen und Schüler natürlich auch eine Ausbildung machen. Besonders interessant dürfte für die Heranwachsenden der „Kick for future day“ am 28. März 2020 sein: Dabei handelt es sich um einen besonderen Karrieretag exklusiv für die Schülerinnen und Schüler der GMS. Ins Leben gerufen wurde der Karrieretag von der JOBSADVISION GmbH und findet unter anderem in Kooperation mit dem Karlsruher SC im Wildparkstadion statt.

„Wo bleibt die Zeit zum Reflektieren?“

In den beiden Talk-Runden zu den Themen „Chancen nutzen, zukunftsorientiert handeln“ und „Azubi im Wandel der Zeit“ lauschte das Publikum lebhaften Diskussionen. „Man muss ehrlich sein, es gibt Vorbehalte und Vorurteile. Wo liegen aus Ihrer Sicht die Chancen einer Gemeinschaftsschule?“ wollte Michael Leopold von Peter Springer, Schulaufsichtsbeamter vom Schulamt Karlsruhe, wissen. „Die erste große Chance ist schon der Begriff: Es heißt ‚Gemeinschaftsschule‘ und nicht ‚Gesamtschule‘.“ Daraus ergebe sich nach Ansicht von Springer eine weitere Möglichkeit, nämlich die, dass Schülerinnen und Schüler aller Begabungen und Leistungsstärken miteinander und voneinander lernen können. Zu Wort kamen auch der Brettener Bürgermeister Michael Nöltner und Edgar „Euro-Eddy“ Schmitt, der das achtjährige Gymnasium als „absoluten Wahnsinn“ bewertete: „Die Stärken gehen verloren und die Schwächen bekommen die Schüler nicht mehr geregelt. Wo bleibt die Zeit zum Reflektieren?“ Er selbst sei kein guter Schüler gewesen, der das Lernen während seiner Profi-Karriere im Rahmen eines BWL-Studiums gelernt habe.

Innovative Schul-Webseite

Im Laufe des Abends bestand auch für Nenja Mendel, COO bei der JOBSADVISION GmbH, die Gelegenheit die innovativen Funktionen und Möglichkeiten der neuen Schul-Webseite vorzuführen, darunter neben einem Online-Entschuldigungssystem, einer Online-Essenbestellung und einer Anti-Mobbing-Hotline auch eigene schuleigene, öffentlich nutzbare Online-Jobbörse. Abgerundet wurde der Abend durch eine Aufführung der GMS-Schüler. Für das leibliche Wohl der Gäste sorgte der Partyservice von Margit Kratzmeier, während die Einrichtungsfirma Stork die Stadtparkhalle mit bequemen Möbeln ausgestattet hatte. So stand einer gemütlichen Veranstaltung bis in die späten Abendstunden nichts im Wege.

Autor:

Havva Keskin aus Bretten

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