Brettener Team auf vierter Etappe der Tour Transalp

Viele Serpentinenstrecken gibt es für die Fahrer auf der Tour Transalp zu bewältigen.
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  • Viele Serpentinenstrecken gibt es für die Fahrer auf der Tour Transalp zu bewältigen.
  • Foto: Vanessa Willmann
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Unter dem Namen „Team Forchheim/Tretlager Bretten“ nehmen die Rennradfahrer Egon Fenrich und Michael Ritzkowsky vom RSC Bretten und dem befreundeten RSV Forchheim an der Tour Transalp teil (wir berichteten). Auf kraichgau.news berichten die beiden Rennradler regelmäßig über ihre Erlebnisse auf der Tour und versorgen uns mit Bildern vom Rennen.

"Heute führte die vierte Etappe nochmals so richtig in die Dolomiten mit einer Streckenlänge von 135 Kilometern und 2.700 Höhenmetern von Sellian nach Fiera di Primiero. Der markanteste Punkt des heutigen Streckenverlaufes ist sicherlich
der Passo Giau, einer der vier Pässe die zu bezwingen waren. Zunächst führte die Strecke über Toblach hoch zum Passo Cimabanche nach Cortina d'Ampezzo, einer der bekanntesten italienischen Skiorte.

1.000 Höhenmeter auf 17 Kilometer

Von Cortina aus ging es direkt in den Anstieg zum Passo Giau, dabei waren auf 17 Kilometern 1.000 Höhenmeter zu bewältigen. Trotz des überwältigenden Panoramas mit Blick auf die Berggipfel Cristallo, Tofana, Sorapis und Antelao lief es nicht wirklich rund. Der Grund lag an der ständig wechselnden Steigung, wodurch wir nicht den richtigen Rhythmus fanden. Bei der anschließenden Abfahrt nach Agordo hatten wir starken Gegenwind, fanden aber eine gute Gruppe und konnten uns für die nächsten Anstiege etwas erholen.

In die Pedale treten bei 28 Grad

Über Forcella Aurine und den Passo Cereda mussten wir bei mittlerweile 28 Grad nochmals 1.000 Höhenmeter überwinden, bevor wir den heutigen Zielort Fiera di Primiero erreichten. Mit einer Zeit von 5:12 Stunden belegten wir heute Platz 30 unserer Altersklasse und genießen den mittlerweile mediterranen Flair im Stadtzentrum. Hört sich nach Urlaub an, ist es aber nicht wirklich, da unser Tagesablauf komplett durchgeplant ist.

Tagesablauf eines Rennradlers

Dieser beginnt mit Aufstehen um 6:15 Uhr, danach fertigmachen, Tasche packen, sieben Uhr Taschenabgabe. Frühstück von sieben bis 7:45 Uhr, danach Rennrad Check, acht Uhr Fahrt zum Start, Tagestasche abgeben, danach um 8:30 Uhr zur Startaufstellung. Um 8:45 Uhr Streckenbriefing und um neun Uhr Start. Im Schnitt benötigen wir für die anspruchsvollen Strecken fünf Stunden und kommen gegen 14 Uhr im Zielort an. Nach der Ankunft werden die Tagesbeutel abgeholt und aus den Radschuhen gestiegen. Anschließend gibt es die erste Zielverpflegung (Kohlehydrat- und Flüssigkeitsaufnahme). 14:30 Uhr beginnt die Hotelsuche, 15 Uhr Check-In und Räder verstauen, danach duschen und wenn alles klappt, um 15:30 Uhr Massage. Anschließend Klamotten waschen und aufhängen. Ab 16 Uhr eine Stunde Regeneration und um 17 Uhr Bericht schreiben. Um 18 Uhr geht es dann zur Pasta-Party. Dann folgt noch um 19 Uhr das Streckenbriefing für die nächste Etappe und spätestens um 21 Uhr geht's ins Bett.

Fazit

Das Fazit des Tages nach der heutigen Etappe: Wir machen alles freiwillig und der Passo Giau wird nicht unser Freund!

Autor:

Christian Schweizer aus Bretten

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