Roman Hauk spielt seit 2011 beim SV Sandhausen
Jugendspieler des FC Neibsheim debütiert in der 2. Bundesliga

Volker Hauk, stellvertretender Vorstand FC Neibsheim, Roman Hauk und Rainer Hauk, Vorsitzender FCN (von links).
  • Volker Hauk, stellvertretender Vorstand FC Neibsheim, Roman Hauk und Rainer Hauk, Vorsitzender FCN (von links).
  • Foto: Claudia Hauk
  • hochgeladen von Thomas Klein

Bretten-Neibsheim (tkl) Beim Heimspiel des SV Sandhausen gegen Dynamo Dresden feierte SV-Akteur Roman Hauk sein Debüt in der 2. Fußball – Bundesliga. Dies nahm sein Jugendverein FC Neibsheim zum Anlass, mit ihm ein Interview zu führen.

Hallo Roman, der FC Neibsheim gratuliert Dir zu Deinem Debüt in der 2. Bundesliga. Wie hast Du Deinen ersten Einsatz empfunden?
Erstmal natürlich vielen Dank für die Glückwünsche. Es war ein unbeschreibliches Gefühl, von dem man als kleiner Junge vielleicht einmal geträumt hat und welches dann im Spiel gegen Dynamo Dresden in Erfüllung gegangen ist. Mit Sicherheit werde ich diese Momente nicht so schnell vergessen, obwohl wir das Spiel am Ende leider mit 0-1 verloren haben.

Du bist 2011 vom FC Neibsheim nach Sandhausen gewechselt. Wie kam es zu diesem Wechsel?

Es lief eigentlich recht üblich ab in diesem Alter. Die damalige Jugendleitung um Frank Matthes und Andreas Bauer hat mich 2010 für die Kreisauswahl Bruchsal angemeldet, wo ich dann auch aufgenommen wurde und einmal pro Woche trainieren durfte. Genau bei diesem Auswahltraining wurde ich von einem Vertreter des SV Sandhausen gescoutet und wenig später zum Probetraining eingeladen. Ab Januar 2011 trainierte ich dann regelmäßig beim SVS und gehörte dann ab 1. Juli 2011 fest zum Verein und zur dortigen U13.

Was kannst Du einem Nachwuchsspieler raten, der den Traum hat, Fußballprofi zu werden?

Wahrscheinlich sind wir jetzt beim schwierigsten Thema des Interviews angelangt. Ich glaube, den perfekten Weg zum Profi gibt es nicht. Ich kann einfach nur jedem raten, immer hart zu arbeiten und immer daran zu glauben. Man muss einfach mehr arbeiten als die anderen, denn Disziplin, Wille, harte Arbeit und die Bodenständigkeit schlägt jedes Talent. Aber der wahrscheinlich noch viel wichtigere Punkt ist das zweigleisige Denken, da es vermutlich nicht viele schnelllebigere Branchen als den Fußball gibt. Eine einzige schwere Verletzung und der große Traum vom Fußballprofi ist womöglich schon geplatzt. Ich kann wirklich jedem Nachwuchsspieler ans Herz legen, sich auf die Schule zu konzentrieren und für die eventuelle Zeit nach dem Fußball vorzusorgen. Im Nachhinein kann ich jetzt mit 21 Jahren sagen, dass ich mit meiner Fachhochschulreife und einer abgeschlossenen Berufsausbildung bereits die ersten Grundsteine für mein Leben nach dem Fußballsport gelegt habe und mich aktuell weitestgehend auf den Fußball fokussieren kann.

Du hast Dich für die kommende Saison für einen Wechsel zu Astoria Walldorf entschieden. Erkläre uns kurz die Hintergründe. 
Ich habe zur Saison 2019/2020 zwar den Sprung in den Profikader in Sandhausen geschafft, aber leider nach einer sehr guten Vorbereitung und viel Lob durch den Trainer nicht die Chance bekommen, mich in der 2. Bundesliga zu zeigen und habe deshalb hauptsächlich Spielpraxis in der U23-Mannschaft, die in der Oberliga Baden-Württemberg spielt, gesammelt. Da mein aktueller Vertrag zum 30. Juni 2020 ausgelaufen ist, haben sich einige andere Vereine bei mir gemeldet, unter anderem der FC Astoria Walldorf, mit dem ich schon länger in sehr gutem Kontakt war. In den Gesprächen mit der sportlichen Leitung und dem Trainer wurde ich überzeugt, das Angebot des SV Sandhausen für eine Verlängerung meines Vertrages abzulehnen und mich für die neue Saison dem FCA Walldorf anzuschließen. Ich freue mich riesig auf die neue Herausforderung bei einem neuen Verein und in einer neuen Liga, aber weiß auch, dass ich dem SV Sandhausen sehr viel zu verdanken habe.

Wie verfolgst Du Deinen Heimatverein, den FC Neibsheim?

Ja gut, wenn der Vater Vorstand und der große Bruder Kapitän der ersten Mannschaft ist, dann ist man immer auf dem aktuellen Stand. Ich versuche weiterhin immer bei den Spielen des FCN zuzuschauen, da ich mit vielen Neibsheimer Jungs noch sehr guten Kontakt habe und der FCN in meinem Leben immer eine ganz besondere Rolle spielen wird.

Lieber Roman, wir vom FC Neibsheim bedanken uns für das Interview. Wir wünschen Dir für die Zukunft alles Gute und freuen uns immer sehr, Dich beim FC Neibsheim begrüßen zu dürfen!

Autor:

Thomas Klein aus Bretten

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