Knittlinger fährt bei Motorradmeisterschaft

Dominik Vincon und sein Team.
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Dritter Lauf in der Superbike-Meisterschaft für Dominik Vincon auf dem Lausitzring

Knittlingen/Lausitzring (pm/swiz) Röhrende Maschinen, starke Motoren und schnelle Motorräder. Das ist die Welt des Knittlingers Dominik Vincon. Der 24-jährige Motorradsportler fährt in der Superbike IDM, der Internationalen Deutschen Motorrad Meisterschaft, in der Superstock 1000 Klasse. Das aktuelle Rennen dieser Serie fand jetzt auf dem Lausitzring statt.

"Hartes Anbremsen ist meine Stärke"

Die IDM-Piloten müssen auf dem Lausitzring, wie die Autos, die so genannte Kurzanbindung der Rennstrecke fahren. Vincon ist einer der Piloten, dem dieser geänderte Kurs liegt. So schaffte es der BMW-Pilot auch erstmals in dieser Saison in die Superpole, also die Top-Neun aus IDM Superbike und IDM Superstock 1000 zu fahren. Am Ende sprang für ihn Platz vier in der Superstock-Wertung heraus.„Mir gefällt die Kurzanbindung besser“, erklärte Vincon. „Das harte Anbremsen ist meine Stärke. Die Gegengerade ist kürzer und es fallen zwei schnelle Kurven weg. Und genau das sind meine Problemstellen. Das hat aber nichts mit der Strecke an sich oder dem Motorrad zu tun. Das ist dann wohl eher mein Defizit als Fahrer.“ Auch beim Motorrad haben er und sein Team Fortschritte machen können. „Wir konnten die Bremsen und das Fahrwerk verbessern. Vor dem IDM-Wochenende waren wir noch in Hockenheim testen und haben mit der Bremse experimentiert. Das zahlt sich jetzt aus“, so Vincon.

Rennabbruch nach Motorplatzer

Der Knittlinger startete dabei vom achten Platz. Der Start ins Rennen verlief dann reibungslos und Vincon kam als Viertplatzierter seiner Klasse durch die erste Runde. Danach hatte er ein paar kleinere Probleme und verlor gleich mehrere Plätze. In der 15. Runde hatte der Schweizer Roman Stamm dann einen Motorplatzer, durch den die Rennstrecke mit Öl verschmutzt wurde. So musste das Rennen abgebrochen und die Zieldurchfahrt schon nach der 14. Runde gewertet werden. Vincon hatte zu dieser Zeit den siebten Platz in der Superstockklasse und den 13. Platz in der Gesamtwertung mit den Superbikes inne. Kein zufriedenstellendes Ergebnis für den Knittlinger, der auf das zweite Rennen am Lausitzring am darauffolgenden Tag hoffte.

Rennen führt zu frühem Rennende

Dunkle Wolken am Himmel verhießen am zweiten Renntag dann schon von Beginn an nichts Gutes. Doch bis zum Rennstart blieb es trocken. An den Start gingen die Fahrer daher mit Trockenreifen, den so genannten Slicks. Im zweiten Rennen erwischte Vincon einen Fabel-Start und ging als Erstplatzierter der Stockklasse durch die erste Kurve. Doch dann kam der Regen. So fing es nach drei Runden erst leicht an zu nieseln, bevor das Rennen dann in der fünften Runde abgesagt wurde, weil der Regen einfach zu stark wurde. Bei Rennabbruch lag Vincon auf dem fünften Platz.

Autor:

Christian Schweizer aus Bretten

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