Karlsruhe: Fahrzeugbrände und Auffahrunfälle auf der A5

Zwei Auffahrunfälle mit mehreren Fahrzeugen sowie Brände eines Lkw und eines Pkw haben am Mittwochmorgen, 24. Oktober, den Berufsverkehr lahmgelegt. (Foto: Pixabay, ASSY)

Zwei Auffahrunfälle mit mehreren Fahrzeugen sowie Brände eines Lkw und eines Pkw haben am Mittwochmorgen, 24. Oktober, den Berufsverkehr lahmgelegt.

Karlsruhe (kn) Zwei Auffahrunfälle mit mehreren Fahrzeugen sowie Brände eines Lkw und eines Pkw haben am Mittwochmorgen, 24. Oktober, den Berufsverkehr rund um Karlsruhe lahmgelegt. Gegen 6.15 Uhr wurden ein brennender Lkw auf dem Standstreifen zwischen Bruchsal und Karlsruhe-Nord und etwa 15 Minuten später ein ebenfalls in Flammen stehender Opel in gleicher Fahrtrichtung auf dem linken Fahrstreifen gemeldet.

Gesamtschaden von mindestens 200.000 Euro

Der Lkw hatte Getriebe- und Plastikteile geladen, deren Brand erhebliche Rauchschwaden verursachte. Die Flammen konnten erst nach über einer Stunde durch die eingesetzten Feuerwehren unter Kontrolle gebracht und gelöscht werden. Der Lkw-Fahrer konnte sich aus seiner Fahrerkabine in Sicherheit bringen und blieb glücklicherweise unverletzt. Brandursache war in diesem Fall wohl ein Reifenschaden, so die Polizei. Der etwa 1,5 Kilometer vor dem Lkw stehende Opel war wegen eines Motorschadens in Flammen aufgegangen. Auch in diesem Fall konnte sich der Fahrer unverletzt retten. Nach ersten Schätzungen ist von einem Gesamtschaden von mindestens 200.000 Euro auszugehen.

Bis zu 20 Kilometer Stau

Der Verkehr wurde an der Anschlussstelle Bruchsal von der Autobahn abgeleitet. Auch die Umleitungsstrecken waren dadurch überlastet. Die Vollsperrung der Autobahn aus nördlicher Richtung wurde um 9.15 Uhr aufgehoben. Allerdings wurden um 10.40 Uhr noch 20 Kilometer Stau bis zum Walldorfer Kreuz gemeldet.

Unfall in der Baustelle

Noch während der Löscharbeiten gegen 6.50 Uhr ereignete sich im Baustellenbereich auf Höhe Ettlingen in Fahrtrichtung Karlsruhe ein Auffahrunfall zwischen zwei Fahrzeugen. Im sich dahinter stauenden Verkehr kam es unmittelbar danach noch zu einem weiteren Unfall mit insgesamt sechs beteiligten Fahrzeugen, deren Insassen allesamt unverletzt blieben. Auch in diesem Fall bildete sich ein bis zu dreizehn Kilometer langer Rückstau. Vier der sechs betroffenen Fahrzeuge mussten abgeschleppt werden. Der entstandene Sachschaden liegt bei zirka 50.000 Euro. Die dadurch notwendige Vollsperrung der A5 wurde um 9.40 Uhr wieder aufgehoben. Im Stau von Walldorf nach Karlsruhe soll sich um 11.15 Uhr dann noch ein weiterer Auffahrunfall auf dem linken Fahrstreifen zwischen drei beteiligten Fahrzeugen ereignet haben. Offensichtlich haben sich die Beteiligten selbst einigen können, da durch die Polizei vor Ort kein weiterer Unfall festgestellt werden konnte.

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