Stadtverwaltung setzt auf Sicherheit
Andreasstaffel bleibt an Silvester gesperrt
Bruchsal (red) Auch in diesem Jahr wird die Andreasstaffel an Silvester für den Publikumsverkehr gesperrt. Das teilt die Stadtverwaltung mit. Die Andreasstaffel ist die direkte und kürzeste Verbindung von der Innenstadt zum Belvedere, einer beliebten Aussichtsplattform, die aufgrund ihrer exponierten Lage besonders in der Silvesternacht viele Besucherinnen und Besucher anzieht.
Enge Treppe wird erneut zum Sicherheitsrisiko
Die Stadtverwaltung hatte bereits im vergangenen Jahr beschlossen, die Treppe aus Sicherheitsgründen zu sperren. Dies war notwendig, um den hohen Besucherzahlen gerecht zu werden und die Sicherheit der Menschen zu gewährleisten. Die Andreasstaffel stellt durch ihre enge Bauweise ein Nadelöhr dar, durch das sich viele Menschen bewegen müssen. Aufgrund der engen Platzverhältnisse kommt es jedoch immer wieder zu Verzögerungen. Zudem kam es in der Vergangenheit vermehrt zu Vorfällen, bei denen Feuerwerkskörper auf der Treppe gezündet wurden, was die Gewährleistung der Sicherheit zusätzlich erschwert.
Sperrung der Andreasstaffel auch für Silvester 2024 geplant
Durch die Sperrung im vergangenen Jahr konnte die Situation merklich entschärft werden. Ungeachtet vereinzelt angetroffener Personen, die den Bereich trotz der Sperrung betrat, trugen unregelmäßige Kontrollen der Polizei dazu bei, die Maßnahmen durchzusetzen und die Sicherheit in dem Bereich zu erhöhen. Aufgrund der positiven Erfahrungen wird die Andreasstaffel am 31. Dezember 2024 und am 1. Januar 2025 erneut gesperrt.
Alternative Wege zum Belvedere
Die Polizei wird in der Silvesternacht durch unregelmäßige Kontrollen für die Einhaltung der Sperrung sorgen. Besucherinnen und Besucher, die das Belvedere erreichen wollen, können dies über die Adolf-Bieringer-Straße von der Friedrichstraße aus tun, was nur einen kleinen Umweg bedeutet. Alternativ kann das Belvedere auch über die Adolf-Bieringer-Straße aus Richtung Huttenstraße/Steighohle erreicht werden.
Autor:Kraichgau News aus Bretten |
Kommentare
Sie möchten kommentieren?
Sie möchten zur Diskussion beitragen? Melden Sie sich an, um Kommentare zu verfassen.