Entsorgung der Altlasten bei Flehinger Schlossgartenhalle: Kosten noch unklar

Beim Bauaushub der neuen Flehinger Schlossgartenhalle ist man auf Teer in vereinzelten Asphaltbrocken gestoßen.
  • Beim Bauaushub der neuen Flehinger Schlossgartenhalle ist man auf Teer in vereinzelten Asphaltbrocken gestoßen.
  • Foto: am
  • hochgeladen von Christian Schweizer

Wie berichtet, ist man beim Bauaushub der neuen Flehinger Schlossgartenhalle auf Teer in vereinzelten Asphaltbrocken gestoßen. Zum Vorschein kamen die Brocken im nördlichen Bereich der neuen Halle.

Oberderdingen (am) Wie berichtet, ist man beim Bauaushub der neuen Flehinger Schlossgartenhalle auf Teer in vereinzelten Asphaltbrocken gestoßen. Zum Vorschein kamen die Brocken im nördlichen Bereich der neuen Halle. „Dieser Bereich war bisher keine altlastenverdächtige Fläche“, sagt Architekt Günter Meerwarth.  Aufgrund der vorhandenen Altlasten könne der Bauaushub nun nicht wie geplant entsorgt werden, sondern muss einen anderweitigen, den Schadstoffen entsprechenden, Entsorgungsprozess durchlaufen, teilte die Gemeinde nun in einer Erklärung mit. „Straßenbelag muss immer kontrolliert entsorgt werden“, so Meerwarth.

Material wurde wohl zur Geländeauffüllung verwendet

Das Material sei damals wahrscheinlich zur Geländeauffüllung verwendet worden. Ab den 1950er Jahren wurde der Parkplatz, auf dem die neue Halle für rund 4,2 Millionen Euro gebaut wird, angelegt. Nachzuprüfen sei dies nicht mehr, so die Verwaltung. Bei den Steinbrocken handle es sich um oberste Straßenschichten, welche an anderer Stelle abgefräst wurden. Als Folge dessen muss der Bauaushub nun in verschiedene Bereiche aufgeteilt sowie jeweils entsprechende Bodenproben entnommen und klassifiziert werden. Dieser Prozess läuft unter der Regie des Landratsamtes Karlsruhe. Erst wenn dieser abgeschlossen ist, „kann entschieden werden, wie das Schadstoffmaterial zu entsorgen ist“, sagt Oberderdingens Bürgermeister Thomas Nowitzki. Und erst dann sei abzusehen, was das koste. „Es kann sein, dass wir 50 Prozent Zuschuss für die Entsorgung aus einem entsprechenden Förderprogramm erhalten“, so Nowitzki. „Wird das Material sach- und fachgemäß entsorgt, entstehen keine gesundheitlichen Gefahren“, ergänzt Architekt Meerwarth. Bis Frühjahr 2019 soll die neue Halle fertig sein.

Autor:

Christian Schweizer aus Bretten

following

Sie möchten diesem Profil folgen?

Verpassen Sie nicht die neuesten Inhalte von diesem Profil: Melden Sie sich an, um neuen Inhalten von Profilen und Orten in Ihrem persönlichen Feed zu folgen.

8 folgen diesem Profil

Kommentare

online discussion

Sie möchten kommentieren?

Sie möchten zur Diskussion beitragen? Melden Sie sich an, um Kommentare zu verfassen.

Diskussion schließen

Hinweis: Der Autor wird vom System benachrichtigt

add_content

Sie möchten selbst beitragen?

Melden Sie sich jetzt kostenlos an, um selbst mit eigenen Inhalten beizutragen.

Karte einbetten

Abbrechen

Video einbetten

Es können nur einzelne Videos der jeweiligen Plattformen eingebunden werden, nicht jedoch Playlists, Streams oder Übersichtsseiten.

Abbrechen

Social-Media Link einfügen

Es können nur einzelne Beiträge der jeweiligen Plattformen eingebunden werden, nicht jedoch Übersichtsseiten.

Abbrechen

Beitrag oder Bildergalerie einbetten

Abbrechen

Schnappschuss einbetten

Abbrechen

Veranstaltung oder Bildergalerie einbetten

Abbrechen