Neulingen: Landratsamt überwacht Tempo-30 in Bauschlott

„Sonja“ überwacht die auf Tempo 30 beschränkte Ortsdurchfahrt von Bauschlott.
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Landratsamt überwacht Tempo-30 in Bauschlott. Teilstationärer Blitzer „Sonja“ ist im Einsatz.

Neulingen-Bauschlott (kn) Sie ist wieder zu Gast im Enzkreis und hat in dieser Woche die Ortsdurchfahrt von Bauschlott im Visier: die teilstationäre Blitzeranlage - landläufig auch unter ihrem Modellnamen „Sonja“ bekannt. Sie ist auf einem Anhänger installiert und damit mobil, um regelmäßig an verschiedenen Stellen Geschwindigkeitsüberschreitungen der Verkehrsteilnehmer zu ahnden. Mit der Umsetzung des Lärmaktionsplans der Gemeinde Neulingen wurde2 018 auf einem rund 500 Meter langen Abschnitt der Ortsdurchfahrt in Bauschlott Tempo 30 angeordnet. Damit diese zulässige Höchstgeschwindigkeit von den Verkehrsteilnehmern nicht überschritten wird, kommt die mobile Anlage dort zum Einsatz.

"Verkehrslärmbelastung wird durch Tempo 30 reduziert"

„Die B 294 hat als Bundesstraße mit einer durchschnittlichen täglichen Verkehrsbelastung von mehr als 16.000 Kraftfahrzeugen eine wichtige Verkehrsbedeutung“, sagt Oliver Müller, Leiter des Straßenverkehrs- und Ordnungsamtes im Landratsamt. „Sie bedeutet für die Anwohner aber auch eine Verkehrslärmbelastung, welche durch Tempo 30 reduziert wird. Denn Verkehrslärm ist nachweislich gesundheitsschädlich."

Sonja ist rund um die Uhr aktiv

Mit dem Einsatz von Sonja hat die Behörde nach eigenen Angaben bisher überall im Enzkreis gute Erfahrungen gemacht. „Die meisten Fahrzeuglenker sind bereits nach dem ersten Einsatztag von Sonja deutlich vorsichtiger unterwegs“, beschreibt Müller die Auswirkungen. Diesen Effekt erhofft sich Müller auch in Bauschlott und das nicht nur am Tag, sondern auch in den Nachtstunden. Denn Sonja ist rund um die Uhr aktiv.

"Uns geht es nicht darum, die Autofahrer zur Kasse zu bitten"

„Uns geht es in diesem Bereich nicht darum, die Autofahrer zur Kasse zu bitten, sondern ausschließlich um mehr Akzeptanz für den Lärmschutz und um den Nebeneffekt einer besseren Verkehrssicherheit.“ Denn schon die Wahrnehmung der nicht gerade unauffälligen "Sonja" ist Teil des nachhaltigen und erfolgreichen Gesamtkonzepts der Enzkreis-Verkehrsüberwachung.

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