zweite Damenhandball-Bundesliga
KURPFALZBÄREN IM FLOW...32:20 (17:9) gegen den HC Leipzig

Most amazing Performance...Player of the Match: Johanna Wiethoff, hielt (fast) alles...
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Bereits nach nicht mal vier Minuten hatten Lea Marmodee (0:54), Lara Eckhardt (1:56), Sophia Sommerrock (2:07), erneut Lara Eckhardt (3:22) und Rebecca Engelhardt (3:34) das Spiel für die Ketscherinnen entschieden, denn von diesem Tempo-Handball-Überfall erholten sich die Leipzigerinnen um die hervorragende, aber gut kontrollierte, Halblinke und temporäre Regisseurin Jacqueline Hummel nicht mehr, im Gegenteil sie verloren am Ende, nach einem weiteren Einbruch in der Crunchtime 32:20. Ein Klassenunterschied war zu konstatieren zwischen dem Aufstiegskandidaten der nächsten Jahre, dem HC Leipzig, und dem Bundesliga-Absteiger TSG Ketsch/Kurpfalz Bären.

Offensichtlich, dass der Trainerwechsel, Franzi Steil und Videoanalystin Esther Herrmann für Adrian Fuladdjusch, dem Team sehr sehr gut getan hat. Manager Armin Wagner hat da ein überaus geschicktes Händchen bewiesen...

Manager Armin Wagner, der aus dem Strahlen gar nicht mehr herauskommt...Das TEAM um Franzi Steil und Esther Herrmann marschiert...und marschiert...und marschiert...
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Neu sind Struktur, Concepcion, Spielfreude (Kempa-Tricks), aggressive, aufopferungsvolle Defense, die Bereitschaft zu verschieben, die notwendigen Meter zu machen, und die Fähigkeit, ein Match konsequent von Anfang an bis zum Ende durchzuspielen. Außerdem spielen die Mädels das , was sie können und nicht das, was sie nach Visonen des Trainers können sollten...
Erholsam auch, dass Franzi Steil auf unnötige Diskussionen mit den Schiedsrichterinnen verzichtet...

Klar ist weiterhin eine Stammformation mit notwendiger Hierarchie gegeben.
Im Tor Johannna Wiethoff, die im Moment in einem Flow spielt, Leipzig völlig entnervte;
auf Rechtsaußen wechseln sich die sehr erfahrene Sina Michels und die Allrounderin Sophia Sommerrock ab. Halbrechts Sophia Sommerrock oder Cara Reuthal, die mal eine Zeit lang keine Siebenmeter mehr werfen sollte, im Zentrum die famose Lea Marmodee, die Ex-Regisseurin Samira Brand längst hat vergessen lassen, die das Spiel lenkt, die Bälle verteilt und auch durch ihre Soli zu überzeugen weiß und jetzt regelmäßig Treffer erzielt. Vor Lea Marmodee die in der Bundesliga gestählte Lina Feiniler, die am Kreis zwei Verteidigerinnen bindet...

Auf halblinks dann Torjägerin Lara Eckhardt, die neun Treffer beisteuerte, und die in der Zweiten Liga bisher von keinem Club verteidigt werden konnte. 29 Treffer bisher, nach 4 Matches.

Auf Linksaußen Rebecca Engelhardt, die gen Leipzig sechs Mal traf und erneut eine klasse und sehr fokussierte Performance ablieferte. Normalerweise wirbelt auch noch Beach-Handball-Europmeisterin Amelie Möllmann auf halbrechts, aber die fehlte verletzungsbedingt gen Leipzig.

Des Weiteren fehlen im Moment auch Katja Hinzmann (Zentrale) und Mireia Torras Parera (dito Zentrale). Torras ist übrigens die latalanische Fassung des spanischen Torres...Mireia Torras Parera kam vom spanischen Edelclub Granollers (Barcelona) und kuriert eine Muskelverletzung aus, will jedoch im Pokal in Herrenberg wieder am Ball sein. Sie muss sich auch auf die Spielweise in Deutschland umstellen, die, wie sie in einem Kurzinterview vor dem Match, durchs Tempo geprägt sei und nicht durch den Schwerpunkt Taktik wie in Espana. Bis Dezember will sie, wie sie im Interview verriet, fit und on top sein...

In der zweiten Hälfte ersetzte phasenweise die Norwegerin Ida Marie Krogh Lena Feiniler und auf die Platte kam auch die überaus talentierte Marlene Herrmann, die für sehr viel Bewegung und Überkreuzungs-Läufe sorgte, die Defensive vom HC vor riesige Probleme stellte. Jule Haupt die Halblinke hat es im Moment sehr schwer, kam auch, wie versus die Füchse aus Berlin, zu keiner Einsatzminute.

Die permanente Wechselei der letzten Jahre ist History unter Franzi Steil, sie liebt Struktur und eine starke Defense. Da diese jetzt schon gegeben ist, da Ketsch die beste Defense in der zweiten Liga sein eigen nennt, da Johanna Wiethoff und Katarina Longo, die die letzten 20 Minuten absolvierte, das beste Torhüter-Duo der Zweiten Liga darstellen, wird es in Ketsch, in der Neurotthalle, auch für Mainz 05 und Frisch Auf Göppingen, die die nächsten Heimspielgegner sein werden, extrem schwierig in der Neurotthalle etwas zu holen.

The Winner takes it ALL...Rituelles  Siegerfoto nach dem Kantersieg versus den 19fachen Deutschen Meister HC Leipzig...
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Da das Ketscher Team auch konditionell fitter ist, bei weitem fitter ist als in den beiden Erstliga-Jahren, könnte es durchaus sein, dass man sich nach den nächsten beiden Heimbegegnungen auf dem Platz an der Sonne, an dem man ja jetzt schon ist, aufgrund des besseren Torverhältnisses genüber dem VfL Waiblingen, einnistet, womit dann die Frage im Dezember/Januar aufkäme, ob man/frau aufsteigen soll, oder darauf verzichten (Finanzen und ...).

Statistisch erwähnt werden sollten noch die Torschützinnen von Ketsch: Sophia Sommerrock 9 Goals, dito Lara Eckhardt 9 Treffer, ein versemmelter Siebenmeter, sonst wäre es zweistellig geworden, Rebecca Engelhardt 6 Treffer, Cara Reuthal, die einen Treffer und zwei Konter versemmelte, immerhin noch 5 Treffer, Lea Marmodee 2, Sina Michels 1 >Goal.

Beste Spielerinnen: Johanna Wiethoff, Katarina Longo, Sophia Sommerrock, Lea Marmodee, Lara Eckhardt

Best Player of the Match: JOHANNA WIETHOFF...

Tabellenführer ist jetzt die TSG Ketsch/sind die Kurpfalz Bären mit 8:0 Points und einer Tor-Differenz von 27, Zweiter der VfL Waiblingen mit 8:0 Points und einer Differenz von 24 Treffern.

Bei den Torjägerinnen führt Madita Jess von Harrislee, vor Lara Eckhardt (Ketsch) und Kerstin Foth (Nürtingen) mit jeweils 29 Treffern.

Wolfgang Merkel/Free Press Germany

Autor:

Wolfgang Merkel aus Region

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