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Die Heizung auf den neuesten Stand bringen

Verbraucher sollten sich vom Heizungsfachhandwerker beraten und die Vorteile individueller Heizungslösungen erklären lassen. Foto: djd/Allianz Freie Wärme
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  • Verbraucher sollten sich vom Heizungsfachhandwerker beraten und die Vorteile individueller Heizungslösungen erklären lassen. Foto: djd/Allianz Freie Wärme
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Bei der Modernisierung und im Neubau haben individuelle Lösungen Vorteile

(djd). Etwa 21 Millionen Heizungsanlagen versorgen die Bundesbürger mit Wärme - doch nur knapp sechs Millionen entsprechen nach Angaben des Bundesverbands der Deutschen Heizungsindustrie e. V. (BDH) dem aktuellen Stand der Technik. Die restlichen Kessel müssten durch moderne Heizungstechnik ersetzt werden, wenn die ehrgeizigen Klimaziele erreicht werden sollen. Allerdings werden Heizungen oft erst dann ausgetauscht, wenn sie defekt sind. "Moderne, digital steuerbare Heizungstechnik optimiert die Effizienz und steigert den Immobilienwert", weiß Frank Ebisch, Sprecher des Zentralverband Sanitär Heizung Klima (ZVSHK). Tatsächlich würden viele aber lieber in eine neue Küche oder in den Badezimmerausbau investieren als in eine neue Heizung.

Dezentrale Heizungstechnik mit vielen Vorteilen

Bei der Heizungsmodernisierung im Bestand oder beim Hausneubau: Immobilienbesitzer stehen oft vor der grundsätzlichen Frage, ob sie sich für eine dezentrale, individuelle Heizungstechnik oder für den Anschluss an ein Fernwärmenetz entscheiden sollen. "Gegenüber zentralen Wärmenetzen mit langen Vertragslaufzeiten sind die Verbraucher durch die individuellen Möglichkeiten unabhängig und flexibel, gerade auch unter finanziellen Aspekten beim Energieeinkauf", sagt Johannes Kaindlstorfer, Sprecher der Allianz Freie Wärme. Nah- und Fernwärme seien dagegen nur in bestimmten Fällen sinnvoll. Denn oft würden die erforderlichen Kriterien für einen wirtschaftlichen Betrieb fehlen, etwa wenn es um die Anschlussdichte oder die Art und Weise der Energieerzeugung gehe.

"Verbraucher sollten sich deshalb vor einer Entscheidung für die Nah- oder Fernwärme unbedingt vom SHK-Fachhandwerker beraten lassen", rät Kaindlstorfer. Er könne gezielte Vorschläge und Tipps unterbreiten. Nach einer Heizungsmodernisierung inklusive Optimierungsarbeiten seien je nach Gebäudezustand und eingesetzten Heizungskomponenten mehr als 30 Prozent Energieeinsparung möglich. Zudem steige der Immobilienwert. Heizungsmodernisierungen würden außerdem staatlich attraktiv gefördert. Eine Studie konnte die Einsparungen dezentraler Heizungstechniken im Einfamilienhaus gegenüber Fernwärmelösungen belegen (www.freie-waerme.de).

Erneuerbare Energien einbinden

Mit Wärmeerzeugern wie etwa hocheffizienten Gas- und Ölheizungen, Wärmepumpen, Kraft-Wärme-Koppelung-Systemen, aber auch Holz- und Pellet-Systemen sind Hausbesitzer flexibel und unabhängig. Bei individuellen Lösungen können sie erneuerbare Energien einbinden. Sie bieten viel Freiraum für die optimale Heizungstechnik, eventuelle Kombinationen etwa mit einem Kaminofen oder Solarthermie, sowie für die Wahl des Energieträgers inklusive nützlicher Bevorratungsvorteile.

Autor:

Kraichgau News Ratgeber aus Bretten

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