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Heizungsmodernisierung: Hausbesitzer investieren kräftig in klimafreundliche Technik
Neue Fördermittel wirken

Für eine Heizungsmodernisierung stellt der Staat attraktive Fördermittel bereit.
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  • Für eine Heizungsmodernisierung stellt der Staat attraktive Fördermittel bereit.
  • Foto: djd/ZVSHK
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(djd). Die ehrgeizigen Ziele der Bundesregierung in Sachen Klimaschutz sind nur zu erreichen, wenn das Einsparpotenzial privater Hausbesitzer bei der Heiztechnik genutzt wird. Für eine Heizungsmodernisierung gibt es deshalb seit Anfang 2020 noch attraktivere staatliche Förderungen. Im Mittelpunkt des Anreizprogramms zum Umstieg auf erneuerbare Energien stehen die Fördermittel des Bundesamtes für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle (BAFA). Und sie wirken: Nach Angaben des BAFA sind im ersten Halbjahr trotz Corona-Pandemie mehr als 130.000 Förderanträge eingegangen, im gleichen Zeitraum 2019 waren es nur gut 42.000. "Das zeigt, dass die Menschen trotz der derzeit widrigen Umstände in moderne Heizungstechnik und in Klimaschutz investieren wollen", erklärt Helmut Bramann, Hauptgeschäftsführer beim Zentralverband Sanitär Heizung Klima (ZVSHK).

Förderungen zahlen auf gesamtes Heizsystem ein 

Bei einer Modernisierung im Gebäudebestand fallen neben den Wärmeerzeugern auch die Wärmeverteilung und Wärmeübergabe unter die neue Förderung. Dazu zählen etwa Flächenheizungen und Heizkörper, aber auch Thermostatventile und Umwälzpumpen. "Damit die Heizung ihr volles Effizienzpotenzial entfalten kann, müssen alle Komponenten optimal aufeinander abgestimmt sein. Die neue Förderung berücksichtigt dies", so Bramann. Förderfähig seien dabei sowohl die Investitionskosten als auch die Kosten für Installation und Inbetriebnahme sowie die Kosten der erforderlichen Umfeldmaßnahmen. Die Höhe der Förderung wird als prozentualer Anteil aller tatsächlich entstandenen förderfähigen Kosten berechnet. Alle Infos im Detail findet man unter www.bafa.de oder unter www.wasserwaermeluft.de.

Corona: Handwerkertätigkeiten an der Heiztechnik problemlos umsetzbar 

"Handwerkertätigkeiten an der Heiztechnik sind kontaktlos und hygienisch umsetzbar", betont Helmut Bramann. Der ZVSHK hat für seine Innungsbetriebe einen Hygienekodex eingeführt. Die Betriebe verpflichten sich per Eigenerklärung, die umfassenden Bedingungen des Kodex zum Schutz ihrer Kunden einzuhalten. Dazu zählen die kontinuierliche Unterweisung der Mitarbeiter über das Tragen von Masken und Handschuhen sowie die dringende Empfehlung an die Mitarbeiter, die Corona-Warn-App zu nutzen und auf die Gegenzeichnung von Dokumenten zu verzichten. Einen Fachbetrieb vor Ort sowie einen Wärmevergleichsrechner findet man ebenfalls unter www.wasserwaermeluft.de. Heizungsbauer beraten bei einer Heizungsmodernisierung individuell nach den Wünschen und Möglichkeiten der Hausbesitzer. Technisch haben die Fachleute eine an die Gebäudesituation optimal angepasste Heizungstechnik inklusive der Energieträger im Blick.

Autor:

Kraichgau News Ratgeber aus Bretten

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