Ein kühles Blondes bei den Brettener „Bierbreuwern“

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Seit nunmehr 23 Jahren nehmen die Bierbreuwer am Peter-und-Paul-Fest in Bretten teil und versuchen jede noch so findige Frage über das Bier zu beantworten.

Bretten (il) Nach Jahren auf dem Seedamm haben die Brettener Bierbreuwer den Umzug auf den Parkplatz hinter der Berufschule als Chance verstanden, gemeinsam mit anderen Gruppen den Platz zu beleben. Anfänglich war es eher ruhiger auf dem Viehmarkt, was jedoch der Stimmung und dem Treiben keinen Abbruch getan hat. Im dritten Jahr auf dem Viehmarkt sind sich alle einig: Es war eine gute Entscheidung und die „Stammprobierer“ haben auch den Weg über die Brücke gefunden. Es wird gefachsimpelt, ob das Bier in diesem Jahr besser, genauso gut, nach mehr oder weniger Hopfen oder womöglich nicht ganz so gut wie im letzten Jahr schmeckt. Wichtig ist der Spaß, der ungebrochen bei der Gruppe vorherrscht, immer wieder neue Rezepte zu testen und das optimale „Festbier“ herzustellen.

Jede findige Frage wird beantwortet

Seit nunmehr 23 Jahren nehmen die Bierbreuwer am Peter-und-Paul-Fest in Bretten teil und versuchen jede noch so findige Frage über das Bier zu beantworten. Ab und an wird das Bier auch von echten Experten probiert und natürlich versuchen die „echten Braumeister“ mit ihrem Wissen die Gruppe ein wenig aufs Glatteis zu führen! Meist jedoch nur mit geringem Erfolg: Bei so vielen Hobbybrauern ist immer einer da, der die Antwort weiß.

Brauerstern als Symbol der Elemente

Häufig wird gefragt, was es mit dem Brauerstern auf sich hat, der die Brauhütte ziert (siehe Foto). Der sechszackige Zoiglstern, der aus drei ineinandergesteckten, gleichseitigen Dreiecken gebildet ist, symbolisiert die Elemente Feuer, Wasser und Luft. Über die Herkunft gibt es hier verschiedene Versionen: Zum einen war das Hexagramm eben ein Zeichen der Alchemie und symbolisiert die Elemente. Zum anderen war es auch ein Schutzsymbol gegen Feuer und Dämonen und eine weitere Theorie geht davon aus, dass die zum Brauen wichtigen Elemente (Feuer, Wasser, Luft) sowie die im Mittelalter bekannten Zutaten (Wasser, Malz und Hopfen) die sechs Zacken erklären. In Baden, Franken und der Oberpfalz war der Brauerstern oft Teil der Wirtshausschilder und findet auch hier den Ursprung.

Probeausschank ist genehmigt

Natürlich ist auch dieses Jahr das Bier für den Probeausschank zollamtlich erfasst und genehmigt. Wichtig zu wissen für alle, die unter die Hobbybrauer gehen möchten: Jeder Braugang ist bei der Zollbehörde anzumelden und entsprechende Abgaben fallen an.

Autor:

Havva Keskin aus Bretten

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