Mobile Legenden 2016: Fröhliches Fest bei Traumwetter

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Die Besucher des Oldtimer- und Luftfahrtfestival „Mobile Legenden“ konnten etwa 3.000 Fahrzeuge bestaunen und bei Sonnenschein das abwechslungsreiche Programm genießen.

Eutingen. Bei strahlenden Sommerwetter herrschten Idealbedingungen für das vierte Oldtimer- und Luftfahrtfestival „Mobile Legenden“ in Eutingen im Gäu. Im Laufe des Tages kamen knapp 3.000 mobile Legenden aller Fahrzeugklassen aufs Fluggelände. „Mein Eindruck ist, als sei die Vielfalt an ausgefallen Fahrzeugen noch größer geworden als in den vergangenen Jahren“, sagte Eutingens Bürgermeister Armin Jöchle.

Riesige bunte Fahrzeugparade

Tatsächlich gab es ein buntes Vielerlei zu bewundern. Bei den Pkw reichte das Spektrum von den kleinsten Messerschmidt-Kabinenrollern, Goggomobilen und Isettas bis zu den mächtigen US-Cars mit ihren wuchtigen Designs, von den Klassikern der Marken Mercedes-Benz, BMW, DKW (Audi), Ford Jaguar, Austin Healy oder Alfa Romeo bis zu heute kaum noch bekannten Legenden wie Alvis,
Borgward, Triumph oder Lagonda.

Gerade das US-Cars-Treffen auf einem separaten Geländeteil hatte großen Zulauf. Mit über 100 Fahrzeugen war die Fläche rasch zugeparkt, sodass sich noch viele „Ami-Schlitten“ unter die übrigen Oldtimer mischten.

Kaum weniger vielfältig waren die Schlepper, Traktoren und Zugmaschinen der Marken Hanomag, Lanz, Deutz, Ursus, Porsche und vieler anderen. Allein die „Kolbenquäler Schwabenland“ waren mit 34 Schleppern angereist und erzählten auf der Aktionsfläche an beispielhaften Prunkstücken deutsche Traktorengeschichte. Auch viele historische Busse, Lkw und Militärfahrzeuge bereicherten die Fahrzeugschau.

Sehr stark vertreten waren die Unimogs. Wie in jedem Jahr demonstrierte das Unimog-Museum Gaggenau die schier unglaubliche Geländegängigkeit dieser klassischen Arbeitstiere im Unimog-Parcours, der in diesem Jahr noch steiler, noch tiefer, noch „schikanöser“ war – sehr zur Freude der mitfahrenden Besucher.

Legenden am Himmel

Immer wieder reckten auch die Besucher, die nicht direkt am Flugfeld standen, die Köpfe in den Himmel. Dort zeigten Thomas Bader mit seiner Extra 330, Christian Zok mit seinem Motorsegler Fournier RF-4 oder der erst 23-jährige Stefan Zistler mit dem Nurflügel-Segler Fauvel AV-36 wieder atemberaubende Loopings, Rollen und Trudelmanöver.

Drei russische Jakowlew Jak-52 zogen mit beeindruckendem Motorsound Formationsschleifen am Himmel und Guido Lutz zeigte mit der Cri-Cri das kleinste zweimotorige Flugzeug der Welt. Einen Höhepunkt im Flugprogramm setzte Wilhelm Heinz mit seiner 72 Jahre alten, rasanten Mustang P-51 „Lousiana Kid“. Im Höllentempo brauste er übers Flugfeld hinweg und zeigte spektakuläre Loopings und Schrauben.

Begeisterte Rallye-Teilnehmer

Schon am Morgen waren 26 Teams zur Oldtimer-Rallye „Tour Natur“ gestartet. Sie führte über rund 150 Kilometer durch den Nordschwarzwald – auch dort war das Wetter herrlich. Fünf Teilnehmer ohne eigenen Oldtimer hatten das große Los gezogen: Sie gewannen die Teilnahme bei Preisausschreiben in ihren Zeitungen.

Die Fahrzeuge stellte der „Legenden Classic Car Club“ von Mercedes Benz zur Verfügung: Drei SL-Roadster, allesamt Cabrios, eine 280er-S-Limousine und einen Porsche 911 Carrera, ebenfalls ein Cabrio. Alle Teams lösten an mehreren Stationen Aufgaben wie Reaktionstest, eine Distanz von neun bis 15 Metern möglichst genau fahren oder Gewicht schätzen.

Bei der Siegerehrung um 17 Uhr auf dem Festivalgelände begrüßte Bürgermeister Achim Jöchle die Teilnehmer der Rallye und beglückwünschte die Sieger. „Nur schade, dass Sie im Nordschwarzwald unterwegs waren – so konnten Sie gar nicht die wunderbare Atmosphäre hier auf dem Festival
genießen“, lächelte Jöchle. Der Bürgermeister überreichte den Siegern ihre Preise.

Den Pokal für den dritten Platz erhielt unter großem Applaus ein Dreierteam um Sven Feistner im Trabant P601L – bei der Rally zählten nun mal nicht Geschwindigkeit und PS. Den zweiten Platz belegten Dr. Stefan Klaas
und Tina Klaas-Fischer in ihrem Ford Mustang. Auf dem ersten Platz landeten Hans und Markus Krämer im Alfa Romeo 1600 Junior GT. Sie freuten sich über den Hauptpreis – den hat das Nationalpark-Hotel Schliffkopf gespendet: Eine Vier-Sterne-Übernachtung mit Halbpension für zwei Personen im Wellness-Hotel, dem einzigen Hotel innerhalb des Nationalparks Schwarzwald.

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Kraichgau News aus Bretten

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