Ruiter Dorffest: Wenn die "Krabben" feiern ...

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Man kam, man saß, man schwätzte: Bereits zum elften Mal hatten die Ruiter zu ihrem Dorffest geladen und die Hauptstraße des Stadtteils zur Festmeile gemacht. Zwei Tage Gaudi und Musik, zwei Tage Bratwurst und Bier, inklusive Gottesdienst und vielerlei Vorführungen auf der Bühne mittendrin.

Bei allerschönstem Sommerwetter verwöhnten Ruiter Vereine die vielen Gäste, die den Weg übers Ruiter Tal bereits zu ihrem Ausflugsprogramm gemacht hatte. Viele kamen mit dem Rad, einige hatten das Dorffest zum Ziel ihrer Wanderung gemacht. Aber wie auch immer: Bereut hat seinen Besuch niemand. Denn die Ruiter hatten alles aufgefahren, was der Straßenfestbesucher wünscht. Speisen in einer außergewöhnlichen Vielfalt, dazu kühle Getränke und das eigens bestellte schöne Wetter. Rockig war der Samstagabend mit Lifemusik, danach blieben natürlich insbesondere die Ruiter noch sitzen und feierten bei lauschigen Temperaturen bis weit nach Mitternacht.

Nach dem Gottesdienst am Soontagmorgen enterten die Grundschüler die Bühne und zeigten als Kirchturmspatzen, was sie draufhaben. Ein Clown machte Späße, Aikido-Vorführungen gabs zu sehen und der Musikverein aus Gölshausen spielte auf. Ganz dem Namen verpflichtet, hatten die Teilnehmer des Gauditurniers eine Riesen Gaudi beim Wasserbomben auffüllen, Go Kart Rennen und sonstigen Spaß-Disziplinen rund um die Festmeile. Ortsvorsteher Aaron Treut selbst übernahm die Rolle des Moderators.

Kinder spielten im eigens errichteten Sandkasten, bauten hohe Türme mit Holzstäbchen, löschten "Brände" mit einem kleinen Feuerwehrschlauch, eine Blumentombola gabs und wer ein wenig abseits der Hauptstraße sich auf den Weg Richtung Kirche machte, wurde in Höfen auch noch fündig: Überall gut gelaunte Festgäste, die den Sonntag genossen. "Schee isch's bei d' Krabbe" fanden die Gäste und waren voll des Lobes, was ein kleiner Stadtteil so alles auf die Beine stellt.

Als die Melanchthon Herolde schließlich gegen Abend mit ihren Trommeln und Fanfaren das Fest beschlossen, war zwar das Programm beendet, das Dorffest aber noch lange nicht. Wer in Ruit einmal sitzt und schwätzt, geht so schnell nicht nach Hause ...

Autor:

Gerd Markowetz aus Bretten

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