Bürgerempfang der CDU Bretten zum Tag der deutschen Einheit: Deutschland, einig Vaterland – Generation Einheit -

Zahlreiche Gäste konnte die Stadtverbandsvorsitzende Waltraud Günther-Best im Bürgersaal der Stadt Bretten begrüßen. Ein besonderes Willkommen galt der Fest-rednerin des Tages, Frau Friedlinde Gurr-Hirsch, Parlamentarische Staatssekretärin im Ministerium für Ländlichen Raum und Verbraucherschutz.
In seinem Grußwort nannte Joachim Kößler, MdL, den Mauerfall und den 3. Oktober einen Glücksfall der deutschen Geschichte, auch wenn die aktuellen Wahlergebnisse, insbesondere in den neuen Bundesländern, ihn traurig stimmten. In einer guten Demokratie müsse man jedoch Protest aushalten und gleichzeitig dafür sorgen, dass aus den Ängsten und Sorgen der Menschen nicht Wut und Hass werde, gab er zu bedenken.
Die Gastrednerin, Frau Friedlinde Gurr-Hirsch hatte sich mit „Deutschland, einig Vaterland – Generation Einheit“ einem anspruchsvollen Thema zugewandt. Auch sie bezeichnete die Wiedervereinigung als diplomatische Großleistung, an die schon fast niemand mehr geglaubt hatte. Sie gab zu bedenken, dass nach 27 Jahren nun eine Generation Jugendlicher herangewachsen sei, die Stacheldraht, Bespitzelung durch das DDR-Regime, Freikaufen von DDR-Bürgern nicht mehr kennengelernt habe. Deshalb müsse der heutige 3. Oktober ein Tag sein, der die Demokraten in ihrem Streben nach Frieden und Freiheit verbinde. Nach 27 Jahren Einheit gebe es gute, positive Entwicklungen zu vermerken. Dennoch sei die Situation im Osten weiterhin problematisch: im ländlichen Raum der östlichen Bundesländern lebten immer mehr Ältere, Infrastruktur und Arbeitsplätze fehlten, die Jungen seien längst weggezogen, die Dörfer bluteten aus. Die Menschen dort fühlten sich abgehängt und alleingelassen, seien enttäuscht und verbittert und wendeten sich bereitwillig den Radikalen zu. Hier müsse sich die neue Regierung großen Herausforderungen stellen, zuhören und Interessen ausgleichen.
Das ambitionierte Fazit der Staatssekretärin: Alle können dazu beitragen, den Geist der Einheit weiterzutragen, die Idee des Grundgesetzes zu erfüllen und gleichwertige Lebensverhältnisse in Ost und West zu schaffen.
Die Veranstaltung wurde musikalisch umrahmt von Preisträgern der Jugendmusikschule Kraichgau (Jeremy Amend, Cello und Finn Beissmann, Klavier).

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