„Schlemmer Pizza“ spendiert Mittagessen
Pizza für Mitarbeiter der Rechbergklinik in Bretten

Bereits zum zweiten Mal hat Manjit Monder (Zweiter von links) das Personal der Rechbergklinik unentgeltlich mit frisch gebackenen Pizzen versorgt.
  • Bereits zum zweiten Mal hat Manjit Monder (Zweiter von links) das Personal der Rechbergklinik unentgeltlich mit frisch gebackenen Pizzen versorgt.
  • Foto: hk
  • hochgeladen von Havva Keskin

Bretten (hk) „Ja, diese Krise weckt unsere tiefsten Ängste", sagte Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier vor wenigen Tagen in einer Videobotschaft und fügte hinzu: „Aber sie ruft auch das Beste in uns hervor“. Auch in unserer Region gibt es immer wieder Zeichen der Solidarität und Dankbarkeit in Zeiten der Corona-Pandemie. Manjit Monder, Inhaber der Brettener „Schlemmer Pizza“, ist einer von diesen Menschen, der sich auf eine ganz besondere Art erkenntlich zeigte.

„Nur ein kleines Dankeschön für ihren Einsatz“

Obwohl Monder wie andere Gastronomen mit finanziellen Einbußen zu kämpfen hat, hat er bereits zum zweiten Mal das Personal der Rechbergklinik unentgeltlich mit frisch gebackenen Pizzen versorgt. „All diese Menschen arbeiten Tag und Nacht für uns, unter ganz schwierigen Bedingungen. Das hier ist nur ein kleines Dankeschön für ihren Einsatz“, sagt er bei der Übergabe. Zusätzlich hat Monder 200 Atem- und Mundschutzmasken an die Rechbergklinik gespendet. Für diese aufmunternde Unterstützung der kulinarischen Art und aufmerksame Geste bedankte sich Ioannis Papadopoulos, Ressortleitung Pflege an der Rechbergklinik, herzlich.

„Es kann nicht nur immer schneller, weiter und höher gehen“

„In den vergangenen Wochen haben wir so viel Zuspruch erhalten – wir sind unheimlich überwältigt davon. Und wir haben wirklich die tollsten Dinge erlebt“, erzählt Papadopoulos weiter. So gab es für das Krankenhaus-Personal statt Pizza auch einmal Pausenbrote: „Ein von Kurzarbeit betroffener Bürger hat die Bäckereien und Metzgereien der Umgebung abgeklappert, in ehrenamtlicher Arbeit Pausenbrote geschmiert und diese in verschiedenen Einrichtungen verteilt“, so Papadopoulos, bevor er nachdenklichere Worte findet: „Es ist schön zu sehen, wie jetzt alle zusammenhalten – hoffentlich auch nach der überstandenen Krise.“ Denn von dem aufrichtig gemeinten Applaus der Bürger könne eine Krankenschwester auch nicht ihre Miete bezahlen. „Es kann nicht nur immer schneller, weiter und höher gehen“, gibt Papadopoulos zu bedenken.

Mehr finden Sie auf unserer Themenseite Coronavirus.

Mehr lesen Sie auf unserer Themenseite #gemeinsamdurchdiekrise.

Autor:

Havva Keskin aus Bretten

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