Kosten von einer Million Euro: Neue Alarmanlage für Melanchthon-Gymnasium Bretten nötig

Das Melanchton-Gymnasium in Bretten benötigt aller Voraussicht nach eine neue Alarmanlage. (Foto: Pixabay, steinchen)

Das Melanchton-Gymnasium in Bretten benötigt aller Voraussicht nach eine neue Alarmanlage. Das verkündete Oberbürgermeister Martin Wolff in der jüngsten Gemeinderatssitzung. Er reagierte damit auf eine Anfrage von CDU-Stadtrat und Oberbürgermeister-Kandidat Aaron Treut, der aus einer an ihn gerichteten Beschwerde-Mail zitierte.

Bretten (swiz) Das Thema Brandschutz am Melanchthon-Gymnasium Bretten hat den Gemeinderat in seiner jüngsten Sitzung außerhalb der Tagesordnung beschäftigt. Das Thema ins Rollen brachte CDU-Stadtrat und Oberbürgermeister-Kandidat Aaron Treut. Er zitierte aus einer an ihn gerichteten Beschwerde-Mail. Der Verfasser der Mail moniert, die "immer noch nicht vollständig funktionierende Lautsprecheranlage  am MGB". So hätte sich bei einem Probealarm unter anderem herausgestellt, dass im Falle eines Feuers an der Schule in der Alten Turnhalle keine Alarmierung stattfindet. Daher hätte sich die Schulleitung dazu entschlossen, die Turnhalle für den Schulsport zu sperren. Laut dem Mail-Verfasser sollte in der Halle unter anderem auch der Sportunterricht für drei Oberstufenkurse stattfinden. Gerade weil der Sportunterricht ein wichtiger Ausgleich zum normalen Unterricht im Klassenzimmer sei, "ist das für die betroffenen Schülerinnen und Schüler ein unhaltbarer Zustand". 

Auch in einigen Klassenzimmern funktioniert der Alarm nicht

Darüber hinaus, so der Verfasser der Mail, gebe es auch nach wie vor Klassenzimmer, in denen der Alarm nicht funktioniere. Glücklicherweise sei der Alarm im Flur aber so laut, dass die Schüler ihn hören und entsprechend reagieren könnten. In der Mail werden auch die Eltern der Schüler aufgerufen, Beschwerdemails zu schreiben, die dann gesammelt an die Stadt weitergegeben werden sollen.

Austausch der Alarmanlage kostet rund eine Million Euro

Oberbürgermeister Martin Wolff entgegnete auf die Rede Treuts, man wisse von dem Problem und habe auch schon versucht, es mit Reparaturen zu lösen. Die alten Verbindungsdrähte der Alarmanlage seien jedoch einfach verdrillt worden, das mache die Problemsuche schwierig. Daher habe man ein Büro mit dem Austausch der Anlage beauftragt. "Die Kosten für den Austausch werden sich dabei auf rund 1 Million Euro belaufen", kündigte Wolff im Gemeinderat an.
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