Ein Fest von allen für alle: 43. Kürnbacher Straßenfest

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Bereits zum 43. Mal fand in historischem Ambiente das Kürnbacher Straßenfest statt.

Kürnbach (hk) Ein Gläschen edler Wein mit Freunden, verwöhnt werden von zahlreichen kulinarischen Köstlichen und das vor einer traumhaft malerischen Kulisse: Das älteste Fest der Region, das Straßenfest in dem historischen Weindorf Kürnbach, wartete zum 43. Mal vom 14. bis 17. Juli mit einem abwechslungsreichen Programm auf. Die Wurzeln des Festes reichen in das Jahr 1975 zurück, als der Marktplatz des Schwarzriesling-Dorfes fertiggestellt wurde – dieser historische Moment war gleichzeitig die Geburtsstunde des Kürnbacher Straßenfestes.

Heute ist das Straßenfest mit Tradition vor allem ein Fest von allen für alle: Es ist das Resultat des Engagements und Zusammenarbeit der Vereine, Gemeinde, Feuerwehr und Kirchen und bringt Besucher jeden Alters zusammen. Bereits am Freitag begann das Fest bei der Feuerwehr mit dem „Stroßefeschd ofeierä“, wogegen die offizielle Festeröffnung am Samstag um 18 Uhr mit einer Rede des Bürgermeisters Armin Ebhart, umrahmt von musikalischen Einlagen des Musikvereins Kürnbach und des Männergesangvereins „Liederkranz“ stattfand.

Kürnbachs Zukunft geht „beständig“ voran

„Wir haben heute keine Eile. Es gibt genug zum Essen, es gibt genug zum Trinken, daher habe ich mich auch bemüht langsam auf die Bühne zu kommen“, so Bürgermeister Ebhart scherzend und zauberte den Besuchern ein Lächelns ins Gesicht. Es folgte ein Rückblick auf das vergangene Jahr, in dem ihm vor allem eine Beständigkeit „in jeder Hinsicht“ aufgefallen sei: „Ich bin der festen Überzeugung, dass unsere Gemeinde, das Schwarzrieslingdorf Kürnbach, beständig in die Zukunft vorangeht“, fasste er zusammen. IG Vorsitzender, Hermann Grahm, nahm im Rahmen seiner Rede die Möglichkeit wahr, den ehrenamtlichen Organisatoren zu danken, die das Fest Jahr für Jahr auf die Beine stellen: „Das Straßenfest wäre nicht möglich ohne zahlreiche freiwilliger Helfer.“ Er wies darauf hin, dass ehrenamtliche Tätigkeiten vermehrt erforderlich seien, um in Zukunft viele Aufgaben der Gesellschaft gemeinsam zu meistern. Außerdem appellierte an die Kürnbacher Bürger, sich in Vereinen und Kirchen zu engagieren und die Zukunft des historischen Dorfes selbst zu gestalten. Es folgte der Fassanstich – danach hieß es für die Besucher Geselligkeit, Unterhaltung und Gaumenfreuden bis spät in die Nacht hinein.

Autor:

Havva Keskin aus Bretten

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